Gymnasiasten

Corvinianer boten zwei Abende zum Genießen

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Toll in Form: Der Oberstufenchor Ars Musica Vocalis zeigte ein Medley aus der West Side Story von Leonard Bernstein.

Northeim. Es ist schon jedes Jahr verblüffend, welch eindrucksvolle musikalische, tänzerische und darstellerische Leistungen die Schüler des Northeimer Gymnasiums Corvinianum bei den musikalischen Abenden auf die Bühne bringen.

Szenenbeifall, Zugabenrufe und stehende Ovationen waren der Lohn für die rund 150 Akteure. Zu bestaunen gab es auch Premieren: So bot die Zirkus-AG von Marlene Dörnenburg eine eindrucksvolle Tücher-Choreografie mit Lichteffekten und radschlagenden Akteuren, während Ditmar Golls neue Streicher-AG das Publikum mit auf eine beschwingte Reise durch Europa von Schottland über Frankreich bis Bayern nahm. Die bestens aufgelegte Corvi-Jazzband verblüffte mit einer Neuheit: Sie brachte den Beatles-Klassiker „Honey Pie“ mit Streicher-Unterstützung zu Gehör, selbst arrangiert von Band-Leader Jörg Maik Mauksch.

Nicht dabei diesmal war hingegen die Bläsergruppe, da Orchesterchef Gabriel Archontidis erkrankt ist.

Breiten Raum bei den beiden Musikalischen Abenden vor je 650 Zuhörern nahm der Tanz ein. Die Tanz-AG des Abiturjahrgangs begeisterte mit einer Zeitreise durch die Entwicklung des Tanzes - vom Charlston über Rock´n´Roll und Abba-Disco bis hin zum Show-Tanz zu Rihannas „Don‘t stop the Music.“ Dabei stellten die sieben männlichen und acht weiblichen Akteure zwischen den Nummern wahre Rekorde im Wechseln der Kostüme auf. Zur Schluss-Pose tobte die Halle.

Musikalischer Abend des Gymnasiums Corvinianum in Northeim

Der Unterstufenchor glänzte zur Begleitung einer Band mit einem Afrika-Medley, zeigte bereits beachtliches sängerisches Potential.

Gesangliche Qualität und eine gelungene Choreografie bot einmal mehr der Oberstufenchor Ars Musica Vocalis, der zur Klavierbegleitung von Sixti-Kantor Benjamin Dippel sechs Titel aus Bernsteins Musical „West Side Story“ aufführte, Gänsehautfaktor beim Titel „Somewhere“ inklusive.

Musikalische Glanzpunkte setzte auch die Capella Corviniensis. Nach einem flotten „Tanz der Gaukler“ von Rimsky-Korsakow bezauberte Solo-Geiger Ruben Slawski mit dem Thema aus dem Film Schindlers Liste, aufmerksam begleitet vom Orchester.

Die Jung-Sinfoniker beeindruckten danach mit einem sauberen Gang durch die Harmonien bei Khatchaturians Walzer aus der „Masquerade-Suite“ und mit zwei Ungarischen Tänzen von Brahms.

Fazit: Zwei Abende zum Genießen.

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