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Programm der Gandersheimer Domfestspiele 2023 vorgestellt: Dancing Queen vor dem Dom

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Von: Olaf Weiss

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Intendant Achim Lenz (links) und Geschäftsführer Thomas Groß auf der Zuschauertribüne.
Die Domfestspielmacher: Intendant Achim Lenz (links) und Geschäftsführer Thomas Groß auf der Zuschauertribüne. © Julia Lormis

Frauenpower bei den Domfestspielen: „My fair Lady“ und „Dancing Queen“ kommen im nächsten Jahr in Bad Gandersheim au die Bühne.

Bad Gandersheim – Das Musical um das Blumenmädchen Eliza und eine Hommage an die schwedische Popband Abba sind Teile des Festpielprogramms, das Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß jetzt vorgestellt haben.

Mit dem Motto „Uns blüht was“ für die vom 11. Juni bis 13. August dauernde Spielzeit nehmen die Domfestspiele wiederum Bezug zur Landesgartenschau (Laga), die im kommenden Jahr in der Kurstadt stattfindet. Auch das diesjährige Motto „Grüner wird´s nicht“ zielte auf die Laga, die 2022 stattfinden sollte, dann aber ins nächste Jahr verschoben werden musste.

Insgesamt gibt es, wie in diesem Jahr, 68 Stücke auf der Bühne vor der Stiftskirche und zehn Studiostücke. So stehen 2023 außerdem „Der Graf von Monte Christo“ und als Kinder- und Familienstück „Robin Hood“ auf dem Spielplan. Als Wiederaufnahme soll außerdem das Studiostück „Frühstück bei Tiffany“ zu sehen sein.

„Was wird in Zukunft passieren? Wie können wir uns befreien von den dunklen Schatten, die uns bedrängen? Finden wir gemeinsam Antworten?“ Das sind nach Lenz´ Worten die Fragen, die über den 64. Domfestspielen stehen. „Ja, wir können und wir wollen“, gibt Lenz selbst die Antwort darauf und verweist aufs Motto: „Uns blüht was“.

Schauspiel: „Der Graf von Monte Christo“ von Bert van Derghem nach dem Roman von Alexandre Dumas kommt mit Live-Musik von Ferdinand von Seebach vor die Stiftskirche. Regie führt Bruno Klimek, der seit 2006 Professor für Szenische Ausbildung im Studiengang Gesang/Musiktheater an der Folkwang Universität der Künste in Essen ist.

Premiere ist am Freitag, 16. Juni, um 20 Uhr.

Musiktheater: „Dancing Queen“ ist als Hommage an die schwedische Band der Superlative, Abba, angelegt. Die Festspielband unter der Leitung von Patricia Martin präsentiert laut Ankündigung „auf bewährte und neue Weise“ die Lieder zusammen mit dem Ensemble und will die Besucher mit auf eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte von Abba mitnehmen.

Premiere des von Intendant Achim Lenz eingerichteten Konzertabends ist am Freitag, 23. Juni, ab 20 Uhr.

„My Fair Lady“, das zeitlose Musical nach George Bernard Shaws „Pygmalion“, das schon 1990 und 1995 in Bad Gandersheim zu sehen war, kommt mit seinen bekannten Melodien („Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“, „Es grünt so grün“, „Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht“) und inszeniert von Intendant Achim Lenz wieder.

Premiere ist am Freitag, 30. Juni, um 20 Uhr.

Familienstück: „Robin Hood“ ist in einer Fassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit Musik von Ferdinand von Seebach zu sehen.

Der raffgierige Prinz John unterdrückt alle Menschen in Nottingham und Umgebung und nimmt ihnen das letzte Goldstück aus der Tasche. Aber zum Glück gibt es Robin Hood und seine mutige Räuberbande, die mutig den Kampf für die Armen aufnimmt.

Premiere ist am Sonntag, 11. Juni, ab 15 Uhr.

Wiederaufnahme: „Frühstück bei Tiffany“ ist wieder mit dabei. Im Probenzentrum können die Besucher nach dem großen Erfolg wieder Jan Kämmerer erleben. Er spielt den Schriftsteller Fred, der die Zuschauer am Leben seiner Nachbarin Holly Golightly – aber auch seinem eigenen – teilhaben lässt.

Erste Vorstellung der Wiederaufnahme ist am Donnerstag, 27. Juli, ab 19 Uhr.

Vorverkauf: Eintrittskarten für die Domfestspiele 2023 gibt es ab Montag, 14. November, in der Kartenzentrale in Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit 12, Telefon 0 53 82/ 95 53 31 1, E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de oder online auf der Internetseite gandersheimer-domfestspiele.de. Bis zum 31. Januar gilt Frühbucherrabatt. (Olaf Weiss)

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