Sixti-Förderverein bringt Kalender mit Ansichten von Deckenmalereien heraus

Farbenfroh: Hans-Joachim Röwer präsentiert den Kalender mit Deckenansichten aus St. Sixti. Zu sehen ist das Juni-Blatt mit dem Northeim-„N“ auf einem Schlussstein, das möglicherweise ein Geheimnis birgt. Foto:  Weiss

Northeim. Der Förderverein St. Sixti hat durch Deckenpatenschaften bereits 20 000 Euro für die Sanierung des Kircheninnenraums eingenommen.

Das berichtet jetzt der Vorsitzende Hans-Joachim Röwer. Pro Woche kommen nach seinen Worten zwei bis drei Paten hinzu. Seit Pfingsten können Interessierte Patenschaften für einzelne Deckenmalereien der Kirche übernehmen. Sie kosten zwischen 50 und 600 Euro.

Als weitere Einnahmequelle hat hat der Verein nun einen Kalender mit Bildern von Details der Deckenmalerien heraus gebracht. Der Verkaufserlös des Kalenders soll ebenfalls in die Sixti-Renovierung fließen.

Der Kalender zeigt auf den zwölf Monatsblättern unter anderem Motive von Schlusssteine der Kreuzrippen des gotischen Deckengewölbes, darunter auch des Schlusssteins oberhalb der Orgel, welcher das Northeim-„N“ zeigt. Dieser weist laut Röwer eine Besonderheit auf. Der Förderverein geht davon aus, dass das N Teil einer Kapsel ist, die nachträglich über den Schlussstein gesetzt wurde. Er ist schon gespannt, was bei der Sanierung darunter möglicherweise zum Vorschein kommt.

Der Kalender, der in einer Auflage von 600 Exemplaren erschienen ist, kostet 9,50 Euro. Zwei Kalender werden für 16 Euro abgegeben, kündigte der Fördervereinsvorsitzende an.

Es gibt sie vor und nach Gottesdiensten in der Sixti-Kirche, im Kirchenbüro und in der Buchhandlung Grimpe in Northeim. Möglicherweise kommen demnächst noch weitere Verkaufsstellen dazu, kündigte Röwer an.

Förderverein

Der Förderverein besteht seit einem Jahr. Er hat bereits mehr als 300.000 Euro für die Sanierung gesammelt. Die Restaurierung soll nach Röwers Worten erst beginnen, wenn die Summe für die Gesamtsanierung beisammen ist, die die Gemeinde aufbringen muss: immerhin 750.000 Euro. Das wird, so schätzt Röwer, noch weitere zwei bis zweieinhalb Jahre dauern. (ows)

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