Flaschenwurf verletzt Mann

Einbeck (Niedersachsen): Corona-Streit eskaliert - Mann am Kopf verletzt

Niedersachsen: Mann bei Corona-Streit mit PET-Flasche verletzt (Symbolbild)
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Niedersachsen: Mann bei Corona-Streit mit PET-Flasche verletzt (Symbolbild)

In Süd-Niedersachsen eskalierte ein Corona-Streit. In Einbeck gerieten zwei Männer wegen unterschiedlicher Ansichten über Hygiene-Regeln aneinander. Dabei wurde ein Mann verletzt.

  • Corona-Streit in Niedersachsen eskalierte: Ein Verletzter nach PET-Flaschenangriff
  • Niedersachsen: Die Polizei Einbeck leitete bereits Ermittlungen ein
  • Insgesamt ist die Kriminalstatistik in Niedersachsen allerdings rückläufig
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Niedersachsen/Einbeck - In einem Supermarkt in Einbeck (Niedersachsen) eskalierte am Samstag, den 27.06.2020, ein Corona-Streit. Am Höhepunkt der Eskalation flog sogar eine PET-Flasche. Zuerst gerieten die zwei Männer nur verbal aneinander. Bald wurde diese Streitigkeit allerdings auf eine körperliche Ebene gehoben. Laut einem Sprecher der Polizei Einbeck geht die Polizei derzeit davon aus, dass es bei der Streitigkeit um die Corona-bedingten Hygiene-Vorschriften und deren Einhaltung ging.

Süd-Niedersachsen: Corona-Streit eskalierte in Einbeck - es flog eine PET-Flasche

Die Beamten der Polizei Einbeck, die Flächenmäßig Größte Stadt in Süd-Niedersachsen, in der sich der Streit ereignete, berichtet, dass es im Verlauf der Corona-Streitigkeit zu einem PET-Flaschenwurf kam. Zuvor wurde dem 51-jährigen Opfer ein Faustschlag auf die Brust versetzt. Danach kam es zum PET-Flaschenwurf von Seiten des 38-jährigen Angreifers.

Die vom Corona-Kontrahenten geworfene PET-Flasche, bei der es sich laut Polizei-Sprecher um eine volle 0,5 Liter Softdrink-Flasche handelte, traf das Opfer am Hinterkopf. Der, ebenso wie der Angreifer, aus Einbeck stammende Mann wurde hierbei leicht Verletzt. Die Verletzungen erforderte allerdings keine weitere Behandlung in einem Krankenhaus. Die Polizei Einbeck leitete diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

Niedersachsen: Werden Corona-Streitigkeiten die Kriminal Statistik nach oben treiben - zuletzt war diese rückläufig

Insgesamt ist die Kriminalität in Niedersachsen rückläufig. Im Jahr 2019 wurden laut der Kriminalstatistik des Landes Niedersachsen 506.582 Kriminalfälle zur Anzeige gebracht. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 1993 bedeutet dies ein Rückgang um rund 22 Prozent. Nach eigenen Angaben waren die Behörden in rund zwei Drittel der Ermittlungen erfolgreich.

Über 200.000 Tatverdächtige wurden im Jahr 2019 ermittelt. Ob die Statistik durch die Auseinandersetzungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wieder steigen wird, ist noch nicht absehbar. Hierfür muss die nächste Bekanntmachung abgewartet werden.

Corona in Niedersachsen: PET-Flaschenwurf nicht die erste Eskalation seit Beginn der Pandemie

Bereits Anfang April kam es in einem Supermarkt in Niedersachsen zu einer Auseinandersetzung während eines Corona-Streits. Auch hier wurde eine Person verletzt.

In einem Zug der Cantus-Bahn kam es, ebenfalls in Niedersachsen, zu einer Corona-Auseinandersetzung. Bei dem Vorfall Mitte Mai ging es wohl um die Vorgeschriebene Masken-pflicht in Zügen.

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Von Lucas Maier

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