50-Jähriger ließ seine zwei Mitbewerber bei Nominierungskonferenz weit hinter sich

Bürgermeister: Heitmüller geht in Einbeck für SPD ins Rennen

Kandidat Dirk Heitmüller steht bei seiner Vorstellung während der SPD-Nominierungskonerenz und spricht in ein Mikrofon. In der Mitte sitzt Ulrike Schwartau und rechts Alexander Kloss.
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Dirk Heitmüller (links) geht als SPD-Kandidat ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Einbeck. Seine Mitbewerber Ulrike Schwartau und Alexander Kloss waren chancenlos. Die Wahl findet am 1. November statt.

Einbeck – Dirk Heitmüller tritt für die SPD bei der Bürgermeisterwahl in Einbeck an. Der 50-jährige Salzderheldener setzte sich bei der Nominierung seiner Partei bereits im ersten Wahlgang deutlich mit 49 Stimmen gegen Alexander Kloss (22 Stimmen) und Ulrike Schwartau (11 Stimmen) durch.

Heitmüller dankte für das Vertrauen, nahm einen Strauß roter Rosen entgegen. Glückwünsche per Handschlag oder Umarmungen waren wegen der Corona-Pandemie nicht erlaubt.

Die Wahlkonferenz mit 82 Stimmberechtigten fand unter hohen Hygiene-Auflagen und mit großen Abständen in der Stadionsporthalle statt.

„Es wird eine schwierige Wahl, ich traue es mir aber zu“, hatte Dirk Heitmüller bei der Vorstellungsrunde gesagt. „Einer von uns, einer für uns“ – das werde sein Wahlslogan sein. Der gelernte Kommunikationselektroniker und Mediaberater ist verheiratet, Vater von zwei fast erwachsenen Kindern und in vielen Vereinen vertreten, beim Förderverein Heldenburg ist er Vorsitzender.

Heitmüller ist seit neun Jahren Ortsbürgermeister von Salzderhelden und seit insgesamt 15 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv, zurzeit auch als Beigeordneter im Stadtrat. Der 50-Jährige fordert Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek (CDU) heraus, die wieder als Einzelbewerberin antreten wird. Weitere Kandidaten gibt es bislang nicht. Der Stadtrat hatte vergangene Woche den Termin der Bürgermeisterwahl in Einbeck vom 13. September auf den 1. November verschoben, damit alle Beteiligten mehr Zeit haben, unter Corona-Bedingungen für sich zu werben.

Ursprünglich war die Nominierung des SPD-Kandidaten bereits für den 19. März vorgesehen, doch dann brach die Corona-Pandemie aus und alle Zeitpläne gerieten ins Wanken. Im Februar und März hatten sich die drei Kandidaten bereits in zwei Versammlungen in Billerbeck und Iber den Mitgliedern präsentiert.

Aus rechtlichen Gründen musste die SPD die Nominierung bei einer Konferenz vornehmen, sodass Briefwahl oder Onlineabstimmungen als Wahlmöglichkeit ausgeschieden waren.  

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