Start im neuen Werk

Burgsmüller produziert nach Umzug aus Kreiensen jetzt in Einbeck und erweitert Kapazität 

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Umzug ins neue Werk in Einbeck: Die Burgsmüller-Belegschaft vor dem Neubau. Pünktlich trotz Corona haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit im Neubau bereits aufgenommen. 

Die Firma Burgsmüller ist in ihr neues Werk umgezogen, das für sie in Einbeck gebaut wurde. 

Nach einer Bauzeit von neun Monaten hatte die Firma VGP Industriebau Deutschland bereits Anfang Mai ein von ihr neu gebautes Komplett-Werk mit Bürogebäude und Produktionshalle in Einbeck an die Burgsmüller GmbH schlüsselfertig übergeben. Die hatte bislang ihren Sitz in Kreiensen.

Innerhalb eines Monats erfolgte dann bei laufender Produktion planmäßig der Umzug vom alten Standort in Kreiensen in die Bierstadt ins Gewerbegebiet-West an die Schwammelwitzer Straße 17. Hier wurden jetzt Einweihung und Produktionsstart gefeiert.

Metallverarbeitender Betrieb

Mit dem Standortwechsel stelle das Unternehmen die Weichen für verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum bei der Produktion von Metall-Verschleißteilen von Maschinen zur Kunststoff-Verarbeitung, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, das als eigenständiges Unternehmen in der Krauss-Maffei-Gruppe agiert.

„Die erfolgreiche Umsetzung des Gesamtkonzeptes ,Neues Werk’ war nur möglich durch eine klare Zielvorgabe und durch das große Engagement aller Beteiligten seitens VGP und der Burgsmüller-Mitarbeiter“, berichtet Jens Biel, Geschäftsführer von Burgsmüller. „Trotz der Corona-Beschränkungen haben wir unseren ambitionierten Zeitplan einhalten können“, freut sich Biel.

In dem neuen Gebäude stehen neben den bereits im alten Werk in Kreiensen vorhandenen Maschinen und Anlagen jetzt auch ganz neue moderne Bearbeitungsmaschinen zur Herstellung von unterschiedlichen Schneckenelementen aus Metall für sogenannte Zweischneckenextruder. 

Extruder sind Fördergeräte, die nach dem Funktionsprinzip der Archimedischen Schraube feste bis dickflüssige Massen unter hohem Druck und hoher Temperatur gleichmäßig aus einer formgebenden Öffnung herauspressen. Dieses Verfahren nennt man Extrusion.

Mit dem Umzug von Kreiensen ins neue Werk nach Einbeck werde laut der Burgsmüller-Geschäftsführung die Möglichkeit geschaffen, die Produktionskapazität deutlich zu erweitern. Dank der größeren Werksfläche könnten alle Abläufe – von der Bestellung über die Produktion bis hin zum Versand der fertigen Teile – effektiver gestaltet werden.

„An unseren neuen Standort steht uns auch eine deutlich größere Produktionsfläche zur Verfügung. Wir können nun auch unser Team weiter ausbauen“, betont Geschäftsführer Biel.

Neue Arbeitsplätze geplant

Bislang waren 95 Mitarbeiter in dem Unternehmen beschäftigt. Mittel- bis langfristig angestrebt wird eine Ausweitung auf bis zu 125 Arbeitsplätze. Der Neubau in Einbeck besteche durch moderne, sachliche Architektur in Verbindung mit einer funktionalen Bauweise, so die Pressemitteilung.

Die Struktur des Gebäudes trage zu einer wesentlichen Verbesserung der Prozessabläufe bei. So gebe es kurze Wege, gute Kommunikation sowie kompakte und transparente Abläufe.

Mitte April 2019 hatte Burgsmüller mit VGP, einem der führenden europäischen Anbieter von Logistik- und Gewerbeimmobilien, einen Mietvertrag für das neue Werk abgeschlossen und somit den Startschuss für den rund 7200 Quadratmeter großen Hallen- und Bürokomplex gegeben. Der neue Standort weist insgesamt eine Grundstücksfläche von zwei Hektar auf.

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