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Smart-City-Projekt Einbeck eröffnet den „EIN.Lebens.raum“ am Markt

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Von: Frank Bertram

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Sie arbeiten für das Smart-City-Projekt im neuen „EIN.Lebens.raum“ und Digital Hub am Marktplatz in Einbeck (v.l.): Projektmanagerin Alina Grasmück, Projektkoordinatorin Rebecca Spaunhorst, City-Managerin Christin Drescher, City-Botschafterin Janina Regenhardt sowie Karoline Kinne und Diana Martinic von Dataport kommunal.
Sie arbeiten für das Smart-City-Projekt im neuen „EIN.Lebens.raum“ und Digital Hub am Marktplatz in Einbeck (v.l.): Projektmanagerin Alina Grasmück, Projektkoordinatorin Rebecca Spaunhorst, City-Managerin Christin Drescher, City-Botschafterin Janina Regenhardt sowie Karoline Kinne und Diana Martinic von Dataport kommunal. © frank bertram

In Räumen am Einbecker Marktplatz soll die Digitalisierung greifbar gemacht werden: Das Smart-City-Projekt der Stadt Einbeck hat mit dem IT-Dienstleister für Kommunen „Dataport kommunal“ den „EIN.Lebens.raum“ eröffnet. Dieser ist gleichzeitig der erste sogenannte Digital Hub, in Niedersachsen.

Einbeck – Ein Digital Hub will Unternehmen, Start-ups und Forscher zusammenbringen und vernetzen.

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Projektkoordinatorin Rebecca Spaunhorst und Dataport-Leiter Dr. Ingmar Soll haben in der Eingangstür am Marktplatz 16 dafür den Knoten im symbolischen Band gelöst.

„Mit unseren Digital Hubs entsteht eine übergreifende Community, die Dreh- und Angelpunkt für die Digitalisierung in den Kommunen ist“, sagte Soll. Insgesamt plant das Unternehmen zehn Digital Hubs in Deutschland, eher in ländlichen Gegenden. „Dies ist mehr als eine Bürogemeinschaft“, machte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek deutlich. In den zentral gelegenen Räumen in Einbeck soll der digitale Prozess diskutiert und ausprobiert werden, transparent und für jeden zum Mitmachen. „Reinkommen, zuschauen, mitmachen“, brachte es die Bürgermeisterin auf einen Punkt. Die Digitalisierung sei Werkzeug für die Stadtentwicklung der Zukunft, sie helfe, das Leben angenehmer und leichter, eben smarter zu machen.

„Wir haben geputzt, geräumt, gehämmert und ausgeleuchtet“, freute Spaunhorst auf den Start in einer ehemaligen Gastronomie am Eingang zur Sparkassenpassage. Der „EIN.Lebens.raum“ sei für das Smart-City-Projekt in Einbeck der Ort für Begegnung, zum Mitmachen, Ausprobieren, Diskutieren, Staunen, Lernen und Erfahren, für alle kommenden SmartCity-Themen.

„Es wird die Zentrale für die Teilprojekte sein, der Hauptsitz der Kommunikation und der Marktplatz der Ideen und Partizipation“, sagt Rebecca Spaunhorst über die neu bezogenen Räume, in denen auch die Mitarbeiterinnen ihre Arbeitsplätze haben und ansprechbar sind.

Ab sofort wird das vierköpfige Team von Smart-City jeden Montag und Mittwoch von 9 bis 13 Uhr für Fragen, Anregungen oder Ideen direkt im „EIN.Lebens.raum“ anzutreffen sein.

Darüber hinaus sind monatliche themenbezogene Veranstaltungen sowie erweiterte Öffnungszeiten geplant. „Dataport kommunal“ wird dienstags und donnerstags vor Ort sein und verschiedene Schulungs- und Beratungsveranstaltungen – unter anderem im Bereich von Beantragung benötigter Fördermittel – anbieten.

Die Stadt Einbeck wurde im Juli vorigen Jahres als eine von 28 Kommunen vom Bund zur „Modellkommune Smart Cities“ ausgewählt. Insgesamt 17,5 Millionen Euro Projektmittel stehen für die gesamte Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung mit dem Ziel, ein zukunftsfähiges Einbeck zu schaffen und in den Teilprojekten „Ein(beck) Labor“, „Denkmal Musterhaus“, „Stoebern@einbeck“ und „Digitales Facility Management“ Ideen zu entwickeln, zu prüfen und umzusetzen. Zurzeit läuft noch die Strategie- und Konzeptphase. einbeck.de/smartcity

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