Land Niedersachsen fördert das Projekt

Einbeck bekommt ein Fahrrad-Parkhaus

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Im künftigen Fahrradparkhaus: (von links) Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Baudirektor Joachim Mertens, Denkmalpflegerin Krimhild Fricke und Projektleiter Peter Sobeck.  

In Einbeck soll ein Fahrrad-Parkhaus gebaut werden. Das dazu benötigte Geld erhält die Stadt vom Land Niedersachsen. Es ist Teil des Landesprogramms „Zukunftsräume Niedersachsen“.

Einbeck – Direkt neben der Tourist-Information im Eicke’schen Haus soll in Einbeck ein Fahrrad-Parkhaus entstehen. Dieses Projekt ist Bestandteil des dreiteiligen Programms mit dem Titel „Einbeck macht (sich) fit“, das mit Geld aus dem Landesprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ gefördert wird. 150.000 Euro erhält die Stadt Einbeck vom Land Niedersachsen bis zum Jahr 2023, eigene 100.000 Euro kommen hinzu.

Fahrradparkhaus

Das der Stadt gehörende, leer stehende und denkmalgeschützte Fachwerkhaus Knochenhauerstraße 2 soll zum Parkhaus für Fahrräder mit abschließbaren Abstellmöglichkeiten werden, das Einheimische und Touristen gleichermaßen nutzen können. Dafür sind umfangreiche Umbauten notwendig, entsprechendes Mobiliar muss angeschafft und ein digitales Zugangssystem eingerichtet werden.

Das künftige Fahrradparkhaus in der Knochenhauerstraße 2 von außen.

Das Erdgeschoss mit rund 100 Quadratmetern Grundfläche soll durch den großen runden Torbogen betreten werden, sagt Baudirektor Joachim Mertens über die Planungen. Zehn abschließbare Boxen werden man wohl installieren können. Eventuell lasse sich hier auch eine Ladestation für E-Bikes integrieren. Die Details würden in den kommenden Monaten geplant.

Verkehrskonzept

Insgesamt besteht „Einbeck macht (sich) fit!“ aus drei Bausteinen. Neben dem Fahrrad-Parkhaus ist ein neues Verkehrskonzept der zweite Baustein. Die Stadt möchte unter Beteiligung relevanter Akteure wie dem ADFC oder der Ilmebahn und begleitet durch ein Fachbüro das Verkehrsnetz für den nicht-motorisierten Verkehr optimieren. Im Fokus steht dabei das Fahrrad. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek wünscht sich außerdem, dass beispielsweise Elektrofahrzeuge für eine Mobilität im Nahbereich ausgeliehen werden können.

Aktivpark

Außerdem soll der bestehende „Garten der Generationen“ im Stiftsgarten inklusive des Kinder-Spielplatzes als dritter Baustein des Programms zu einem sogenannten Aktivpark umgestaltet werden. Das Areal soll zudem besser und barrierefreier erreichbar werden. Dafür soll unter anderem der aktuelle Fußweg an der Bahnstrecke für den Radverkehr geöffnet werden. Außerdem soll ein benachbartes Rasen-Grundstück der katholischen Kirchengemeinde integriert werden.

Der Aktivpark soll nach dem Willen der Planer Begegnungs- und Bewegungsraum werden und Aktivitäten im Freien fördern, schildert Projektleiter Peter Sobeck. Es sind Bewegungsflächen für Jung und Alt geplant – von einem Bewegungsspielplatz für die Kleinen über ein Beachvolleyballfeld für die Jugendlichen bis hin zur Bewegungsfläche mit Fitnessgeräten und einem „Wellenweg“ für alle Altersklassen. Die vorhandenen Angebote (Geräte, Boulefläche, Basketballkorb oder Schach-Sitzecke) bleiben bestehen.  zfb

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