Bürgermeisterwahl in Einbeck

Stichwahl zwischen Michalek und Heitmüller

Dirk Heitmüller, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Dr. Claudius Weisensee.
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Verfolgten die ersten eintreffenden Ergebnisse gemeinsam im Einbecker Rathaus (v.l.): Dirk Heitmüller, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Dr. Claudius Weisensee.

Die Bürgermeisterwahl in Einbeck hat noch keinen Sieger. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,74  Prozent.

Einbeck. Die Entscheidung bei der Bürgermeisterwahl in Einbeck ist vertagt: Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek erreichte zwar 45,37 Prozent der Stimmen, aber keine absolute Mehrheit. Deshalb findet am 15. November eine Stichwahl statt, in die es außerdem Dirk Heitmüller von der SPD mit 35,27 Prozent geschafft hat. Er erreichte die zweitmeisten Stimmen. Der dritte antretende Bewerber, Dr. Claudius Weisensee (FDP), konnte lediglich 19,36 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 49,74 Prozent. Zur Bürgermeisterwahl aufgerufen waren insgesamt 25.624 Wahlberechtigte. In 62 Wahllokalen und zwei Briefwahlvorständen waren 384 Wahlhelfer im Einsatz, um den Ablauf der Wahl zu gewährleisten. Wegen der Corona-Pandemie galten besondere Regeln bei der Stimmabgabe an der Wahlurne: Die Wähler waren verpflichtet, im Wahlraum sowie auf dem Weg dorthin eine Mund-Nase-Maske zu tragen und das Abstandsgebot von 1,50 Metern einzuhalten. Alle Wähler wurden außerdem gebeten, zur Stimmgabe möglichst einen eigenen Stift mitzubringen.

Die achtjährige Amtsperiode von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek endet im Januar 2021. Der nächste Bürgermeister wird bis 2026 für eine fünfjährige Amtsperiode gewählt. Die Stichwahl findet am Sonntag, 15. November, von 8 bis 18 Uhr statt.

Es gab keine Wahlpartys wie sie eigentlich an Wahlabenden üblich sind. Die neuen Corona-Beschränkungen gelten zwar offiziell erst ab Montag, aber die Parteien wollten Vorbild sein und schon einige Stunden vorher nicht mehr persönlich in großen Runden beieinander sitzen. Die Verantwortlichen der FDP hatten zunächst überlegt, eine Feier im Freien unter dem Carport hinter dem FDP-Büro in der Tiedexer Straße stattfinden zu lassen. Aber auch unter freiem Himmel lasse sich ein größerer Andrang wahrscheinlich nicht vermeiden, begründete FDP-Vorsitzende Dr. Marion Villmar-Doebeling die Absage. Man werde andere Kommunikationsmittel finden, um mitzufiebern und zu feiern, sagte sie.

Die SPD machte eine Online-Wahlparty. Ursprünglich wollten die Sozialdemokraten im „Mykonos“ zusammensitzen und die Ergebnisse und den Wahlausgang in größerer Runde analysieren. Aber der Infektionsschutz gehe vor, begründete SPD-Vorsitzender Marcus Seidel. Auch die CDU hat keine Wahlparty gemacht, die Christdemokraten wollten sich eigentlich im Schwimmbad-Restaurant „Auszeit“ treffen. (zfb)

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