Kartenvorverkauf hat begonnen

Kunst- und Kulturfestival mit über 50 Angeboten in Einbeck

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Kultur an außergewöhnlichen Orten in Einbeck: Wie hier in der St. Bartholomäi-Kapelle, verspricht die StadtpARTie vom 30. April bis 5. Mai (v.l.) Britta Grastorf, Angelika Häse, Sigrid Oestreich, Christian Serfati und Annett Steinberg. (Ganzes Foto per Klick)

Einbeck. Das Programm steht: Sechs Tage lang wird Einbeck vom 30. April bis 5. Mai Schauplatz für ein Kunst- und Kulturfestival mit überregionaler Wirkung sein.

Das wünscht sich das Gastgeber-Team des Veranstalter-Vereins „StadtpARTie Einbeck“. Auf 44 Seiten ist das Programm in einem handlichen Heft zusammengefasst, das jetzt an vielen Stellen in der Region ausliegt und das mit seinem Stadtplan auch als Wegweiser zu den verschiedenen Orten dient.

Das Festival bietet mehr als 30 Konzert-Veranstaltungen unterschiedlichster Genres (beispielsweise Jazz, Blues, Chorgesang, Comedy, Klassik, Poetry Slam) und über 20 Kunst-Ausstellungen (Textil, Skulpturen, Fotografie, Malerei) an und präsentiert Kultur vor allem an besonderen Orten. „Und die eine oder andere Überraschung kommt vielleicht noch hinzu“, deutet der „StadtpARTie“-Vorstand an. 

Zu den speziellen Orten, an denen Anfang Mai außergewöhnliche Kultur zu erleben sein wird, gehört die Sertürner-Kapelle St. Bartholomäi am Altendorfer Tor. Diese ursprünglich zum dort befindlichen Leprosenhaus und einem Friedhof gehörende Kapelle mit ihrem mehr als 500 Jahre alten Ausmalungen ist die Grabstätte des Morphium-Erfinders Friedrich Wilhelm Sertürner. In der Kapelle wird bei der „StadtpARTie Einbeck“ die Ausstellung von Petra Arndt aus Volkenroda „Der Fragen Duft“ zu sehen sein; eine Lyrik-Lesung mit ihr und Cello-Musik von Regine Brunke ist am 5. Mai zu hören. Ein Theaterstück „Der Henker von Paris“ ist dort am 4. Mai zu sehen.

Schwingungen von Klangschalen in der besonderen Akustik des einstigen Wasserspeicher-Brunnenhauses aus dem 19. Jahrhundert sind in zwei Konzerten am 1. und 4. Mai zu erleben. Zur „StadtpARTie Einbeck“ gehören auch Mitmach-Angebote, beispielsweise „Kinderkunst macht Einbeck bunt“ am 30. April in der Fußgängerzone oder eine öffentliche Chorprobe mit Cristin Claas am 1. Mai im Rathaus.

Die Festival-Dauerkarte kostet 25 Euro, sie bietet Einlass zu allen Veranstaltungen und Vorrang bei begrenzter Platzzahl. Sie sei bewusst niedrig kalkuliert, um Kunst und Kultur für jeden erlebbar zu machen, sagen die Vorstandsmitglieder des Vereins „StadtpARTie Einbeck“. Ermöglicht wird das durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Stiftungen, Unternehmen und Privatleute. Zu allen Kunstausstellungen ist der Eintritt frei. Jeden Tag um 16 Uhr wird es während des Festivals eine Stadtführung zu allen Ausstellungsorten geben. Start ist immer an der Tangobrücke, dem Info-Treffpunkt für Künstler, Besucher und Helfer.

Das Festival-Ticket ist erhältlich bei den Vorverkaufsstellen in der Tourist-Information Einbeck, Buchhandlung Papierus Northeim, Bücherstube Sprink Dassel oder Buchhandlung Pieper Bad Gandersheim oder über die Internetseite www.stadtpartie-einbeck.com.

Dort ist auch das Programm ausführlich und ständig aktualisiert verfügbar. Wer als Helfer mitmachen möchte, kann sich über die Website punktgenau melden, wann er Zeit hat.  

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