5555 zusätzliche Quadratmeter

Einbecker Brauhaus investiert eine Million Euro für Erweiterung des Logistikzentrums

Ulrich Meiser (v. li.) und Dorte Simon (beide vom Brauhaus), Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch, Projektleiterin Irina Bohne, Bauunternehmer Andreas Koch, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Planer Michael Lex auf dem Baugelände.
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Los geht es: Ulrich Meiser (v. li.) und Dorte Simon (beide vom Brauhaus), Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch, Projektleiterin Irina Bohne, Bauunternehmer Andreas Koch, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Planer Michael Lex auf dem Baugelände.

Die Einbecker Brauhaus AG erweitert ihr Logistikzentrum an der Hansestraße unmittelbar an der Einbecker Umgehung (B 3). Das bisherige Grundstück dort war zu klein geworden.

Einbeck – Unter anderem das erweiterte Sortiment mit insgesamt 18 verschiedenen Vollgut-Sorten Einbecker und fünf verschiedenen Leergut-Flaschensorten stellte die Brauerei-Logistiker immer mehr vor Probleme.

Das Unternehmen konnte nun ein 5555 Quadratmeter großes, direkt ans bisherige Logistikzentrum angrenzendes Areal erwerben, das dem Brauhaus auch schon mal gehört hatte. Die Stadt Einbeck hatte es aber vor Jahren gekauft und an das Nachbarunternehmen Kayser-Automotive als potenzielle Erweiterungsfläche weiterveräußert.

Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch ist dankbar, dass dieser Rückkauf nun möglich war, wie er beim symbolischen ersten Spatenstich auf der Baustelle mit Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek sagte. Er dankte dem Bauamt der Stadt Einbeck für die schnelle Reaktion und Kooperation, außerdem dem Planungsbüro Ludwig & Partner (Dassel) sowie dem Bauunternehmen Koch für die engagierte Einhaltung des engen Zeitplans, um vor dem für die Brauerei wichtigen Sommergeschäft fertig zu sein.

Archäologische Grabungen

Bevor die Bagger rollen konnten, haben auf der Fläche archäologische Grabungen stattgefunden. Als erster Bauabschnitt wird auf einer zunächst 2000 Quadratmeter großen Außenfläche am Ende des Wendehammers zwischen Hansestraße und Bundesstraße 3 ein Zwischenlager-Platz für 6000 Paletten oder 250 000 Bierkästen geschaffen. Die Brauhaus-Tochter Hanse-Service-Logistik (HSL) sortiert und expediert mittlerweile 50 Prozent ihres Umsatzes mit anderen Brauereien. Außerdem wird nun die Lkw-Zufahrt verlegt, damit ein kreuzungsfreier Stapler-Verkehr ungestört vom Lkw-Verkehr ablaufen kann. HSL hat bereits zehn neue Arbeitsplätze geschaffen, weitere zehn Mitarbeiter werden zurzeit noch gesucht.

Nach dem zweiten, noch nicht terminierten Bauabschnitt wird die Brauerei rund eine Million Euro investiert haben. Um die waagerechte Logistik-Fläche am Butterberg zu erzielen, sind zurzeit 400 Lkw mit 5000 Kubikmetern Erde unterwegs.

Anfang Juni soll die Außenfläche fertiggestellt sein, dann werden am Ende rund 1000 Lastwagen-Ladungen die Hansestraße angesteuert haben, um Erde abzufahren, Schotter und Beton anzuliefern. (Frank Bertram)

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