Gewinnwarnung für die Aktionäre

Einbecker Brauhaus steht vor Millionenverlust

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Das Einbecker Brauhaus von außen.

Die Einbecker Brauhaus AG wird nach aktueller Einschätzung im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 einen Jahresfehlbetrag von bis zu zwei Millionen Euro ausweisen.

Das börsennotierte Unternehmen teilte den zu erwartenden Verlust in einer Gewinnwarnung an die Aktionäre mit.

Die Prognose für 2018 sah ursprünglich ein positives Ergebnis im höheren sechsstelligen Bereich vor, 2017 lag der Bilanzgewinn noch bei rund 333.000 Euro.

Als Grund nannte Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch, dass das Geschäftsjahr durch mehrere nicht vorhersehbare Faktoren stark belastet worden sei. Durch den trockenen Sommer seien die Rohstoffpreise im zweiten Halbjahr deutlich gestiegen. Am ehemaligen Brauereistandort Martini in Kassel, das zum Einbecker Brauhaus gehört, seien außerdem wesentlich höhere Abbruch- und Entsorgungskosten als erwartet angefallen.

Zusätzlich habe sich das Geschäft im November und Dezember vergangenen Jahres schlechter als geplant entwickelt. Durch das sich weiter verändernde Konsumentenverhalten musste für das Geschäftsjahr 2018 – wie bereits im Vorjahr – die Rückstellung für Pfandverbindlichkeiten angepasst werden, begründete Deutsch die Gewinnwarnung.

Letztlich musste die Einbecker Brauhaus AG auf Grundlage geänderter „bewertungsrelevanter Parameter“ die Pensionsrückstellungen erhöhen. 

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