Einbecker Brauhaus steigert Gewinn um ein Drittel

Einbeck. Die Einbecker Brauhaus AG hat ihr Ergebnis im Geschäftsjahr 2015 steigern können. Der Jahresüberschuss (ohne Brau-Manufaktur Härke in Peine) liegt mit 444.000 Euro gegenüber 333.000 Euro im Vorjahr um 33,3 Prozent höher, teilte das Unternehmen mit.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 22. Juni vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 313.000 Euro eine Dividende von sieben Cent je dividendenberechtigter Stückaktie zu zahlen - ein Cent mehr als im Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2015 setzte die Einbecker Brauhaus AG 605.000 Hektoliter Bier ab, rund 60.000 Hektoliter weniger als im Vorjahr. Trotz Absatz- und Umsatzrückgängen beim Bier konnten die Einbecker Brauer ihren Jahresüberschuss durch die Bündelung der produktionstechnischen und logistischen Abläufe am Standort Einbeck steigern.

Dafür hat die Brauerei insgesamt mehr als 15 Millionen Euro in eine neue Fassabfüllung, eine zweite Flaschenabfüllanlage sowie in eine 3500 Quadratmeter große Verladehalle investiert. Die weitere Flaschen-Abfüllung ist speziell für kleinere Chargen und für schnelle Umrüstzeiten ausgelegt. Alle Abfüll- und Logistikaktivitäten der Unternehmensgruppe (Einbecker, Göttinger, Martini, Kasseler, Nörten-Hardenberger, Härke) sind in Einbeck konzentriert.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wird am 23. April, dem Tag des Bieres und 500-jährigen Jubiläums des Reinheitsgebots, die jüngsten Investitionen des Unternehmens in Einbeck bei einem Hoffest offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Das bedeutet für die Einbecker Brauhaus AG eine große Ehre“, sagen die Vorstände Lothar Gauß und Martin Deutsch. „Wir sehen dieses als besondere Wertschätzung der Einbecker Brautradition.“ (zfb)

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