Schließung am 31. Juli

Kita war zum letzten Mal Gastgeber für Spiele in Grenzen

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Singen macht Spaß: Ganz viel Beifall erhielten die Kindergartenkinder bei den Spielen in Grenzen für ihre Liedvorträge.

Ahlshausen. Der Reit- und Fahrverein Ahlshausen/Sievershausen hat die traditionelle Dorfveranstaltung „Spiele in Grenzen“ in Ahlshausen/Sievershausen gewonnen.

Damit sind die Reiter Ausrichter der Spiele im kommenden Jahr. Auf den Plätzen folgten der Posaunenchor und der Schützenverein, der gleich mit drei Mannschaften mit je fünf Mitgliedern angetreten war.

Die Spiele fanden auf dem Gelände des Selbsthilfekindergartens Ahlshausen/Sievershausen statt, der zum Ende des Schuljahres am 31. Juli seinen Betrieb einstellen muss. „Wir haben nicht mehr genügend Kinder“, bedauerte die Vorsitzende des gleichnamigen Trägervereins, Brigitte Friedrichs.

Gründung 1978

Der Kindergarten wurde bereits 1978 gegründet und war auf 25 Kinder aus dem Einziehungsgebiet der Doppelortschaft und von Rittierode ausgerichtet. Die gesunkene Zahl der Geburten macht nun einen Fortbestand nicht mehr möglich. Derzeit besuchen nur noch acht Kinder die Einrichtung mit ihren zwei fest angestellten Erzieherinnen. Die Stadt Einbeck versuche nun eine selbstständige Tagespflege für die Einrichtung zu gewinnen. Leider sei dies bislang nicht gelungen, sagte Brigitte Friedrichs. Die Stadt würde die Einrichtung dem Interessenten mietfrei überlassen, er müsste jedoch Nebenkosten zahlen und die Pflege des Grundstücks übernehmen.

Bei den Spielen in Grenzen spielte die Trauer über die Schließung jedoch keine Rolle. Liebevolle hatte der Kindergarten Spiele vorbereitet, an denen insgesamt elf Mannschaften teilnahmen. Unter anderem mussten sie raten, in welche Märchenfiguren sich die Kindergartenkinder verwandelt hatten. War es Rapunzel oder war es doch Dornröschen? Manchmal kniffelig, manchmal leicht.

Oder die Teilnehmer mussten ihre Geschicklichkeit beweisen. Etwa, als es galt mit einer Zollstock Zahnbürsten von einem Glas in das nächste zu bugsieren oder mit einem Strohhalm eine Erbse durch eine Mutter in ein Schnapsglas zu pusten. Klingt simpel, war es aber nicht.

Lieder gehörten natürlich dazu auch. Und die sangen die Kindergartenkinder mit Begeisterung und erhielten dafür ganz viel Beifall. (zhp)

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