Unterstützung von der FDP

Zweiter Kandidat bei Landratswahl: Jörg Richert tritt an

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Vorstellung des Landratskandidaten: Jörg Richert (rechts) mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Christian Grascha (Mitte) und dem Fraktionsvorsitzenden Irnfried Rabe.

Salzderhelden. Mit Jörg Richert gibt es einen zweiten Kandidaten für die Northeimer Landratswahl am 28. Februar. Die FDP unterstützt die Kandidatur.

Richert ist 48 Jahre alt, Volljurist und Fachbereichsleiter Zentrale Dienste und Schulen in der Kreisverwaltung. Er lebt im Einbecker Ortsteil Salzderhelden und will als parteiloser Einzelbewerber antreten. Er arbeitet seit 2001 beim Landkreis Northeim..

Richert und die FDP laden ausdrücklich andere politische Gruppierungen ein, die unabhängige Kandidatur zu unterstützen und sind optimistisch, dass das gelingt: „Wer sich noch einreihen will, werden wir sehen“, sagte FDP-Kreisvorsitzender Christian Grascha. Er geht von drei Kandidaten bei der Landratswahl aus.

Gegen Kreisfusion

„Ich möchte Allianzen für den Landkreis schmieden und diesen eigenständig voranbringen“, sagte Jörg Richert zur Motivation seiner Kandidatur. Er könne nahtlos mit der Sacharbeit starten, müsse sich nicht erst in die Materie einarbeiten. „Durch meine Tätigkeit im Kreishaus kann ich aus nächster Nähe einschätzen, an welchen Stellen Verbesserungsbedarf besteht.“

Um die Eigenständigkeit des Landkreises zu sichern, sei eine solide Finanz- und Haushaltspolitik, eine vielfältige und attraktive Schullandschaft und eine moderne Verwaltung erforderlich. Er setzt außerdem, gerade in der aktuellen Flüchtlingssituation, auf eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen im Landkreis. In den nächsten Wochen will Richert ein detailliertes Wahlprogramm mit einer Stärken-Schwächen-Analyse vorlegen.

Der Landkreis Northeim kann sich nach Meinung von Christian Grascha nach einem Jahr Vakanz auf dieser Position keinen Landrat leisten, der eine lange Einarbeitungszeit benötigt. Jörg Richert erfülle die Kriterien der Freien Demokraten zu 100 Prozent, beispielsweise überparteiliches Agieren und eine klare Zukunftsvision für einen eigenständigen Landkreis Northeim. „Wir freuen uns, dass ein Verwaltungsfachmann für die Verwaltungsspitze kandidiert“, erklärte der FDP-Kreisvorsitzende.

Der gebürtige Osnabrücker Jörg Richert ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen (10,14 Jahre). In seiner Freizeit wandert der 48-Jährige gerne mit seiner Familie, entspannt in der Sauna oder sucht im eigenen Garten einen körperlichen Ausgleich zu seinem Job.

(zfb)

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