Waffe illegal erworben

Mann erschießt seine Ehefrau in Einbeck: Löste sich Schuss versehentlich?

Illustration - Eine Hand hält schussbereit einen Revolver. Symbolfoto zu Themen wie Mord, Raub, Überfall, Verbrechen, bewaffnete Kriminalität. Abgebildet ist die Nachbildung einer Schreckschusswaffe. Foto: Hans Wiedl | Verwendung weltweit
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Ein 48 Jahre alter Einbecker soll am Dienstag seine 27-jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Einbeck mit einer von ihm illegal erworbenen Pistole erschossen haben.

Das teilte die Staatsanwaltschaft Göttingen erst am Freitag mit, die in der Sache jetzt ermittelt. Der Tatzeitpunkt war kurz nach Mitternacht.

Der Fokus der Ermittlungen richtet sich laut Andreas Buick, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft auf die Frage, ob es sich um ein vorsätzliches Tötungsdelikt handelt oder ob der Beschuldigte die Geschädigte möglicherweise fahrlässig tötete, weil sich unbeabsichtigt ein Schuss löste.

Unmittelbar nach der Tat, so Buick weiter, habe der Beschuldigte über die Notrufleitung der Feuerwehr mitgeteilt, dass er glaube, seine Ehefrau erschossen zu haben. Da der 48-Jährige massiv unter Alkoholeinfluss gestanden habe und ein Arzt aufgrund des Zustandes des Beschuldigten eine Haftfähigkeit verneint habe, sei der Einbecker unter polizeilicher Bewachung zunächst in ein Krankenhaus gebracht worden.

Zum derzeitigen Zeitpunkt bestehe kein dringender Tatverdacht wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts, betonte Buick. Der bislang unbestrafte 48-Jährige wurde aus diesem Grunde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt. Er schweige zu den Vorwürfen. Die Ermittlungen dauern an.

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