Wegen Judgenraum: Kritik an Jugendlichen

Ortsrat fordert Kita-Parkplätze: Ein- und Aussteigen vor dem Kindergarten

Foto: nh

Opperhausen. Die Parksituation am Kindergarten in Opperhausen ist unbefriedigend. Das stellte der Ortsrat fest und forderte die Stadt Einbeck auf, Vorschläge zur Verbesserung der Situation zu machen. Es müssten neue Stellflächen in unmittelbarer Nähe geschaffen werden.

Der Straßenseitenstreifen vor dem Kindergarten sei viel zu schmal, hieß es. Dieser werde zudem noch von Bäumen unterbrochen. Nötig sind aus Sicht des Ortsrats drei Parkplätze für die Mitarbeiter und weitere drei bis fünf Stellplätze für Besucher.

Derzeit werde in ausgefahrenen Parkbuchten halb auf der Straße und halb auf dem Seitenstreifen geparkt. Die Ausstiegs-Situation sei gefährlich, kritisierte der Ortsrat. Hier müsse umgehend Abhilfe geschaffen werden.

Kritik an Jugendlichen

Unzufrieden zeigte sich das Gremium nach einer Ortsbesichtigung mit der Situation im örtlichen Jugendraum. Grund: Der Ortsrat hatte im vorigen Herbst eine neue Küche gekauft, die die Jugendlichen nach Erledigung von Malerarbeiten selbst einbauen sollten. Hilfe sollten sie bei den Anschlüssen bekommen.

Bei der Besichtigung, so heißt es im Sitzungsprotokoll, stellte sich heraus, dass weder die Malerarbeiten abgeschlossen sind, noch die Küche eingebaut wurde. Offenbar, so bilanzierte das Gremium, sei der Jugendraum auch schon länger nicht mehr genutzt worden. Jetzt soll eine Zusammenkunft mit den Jugendlichen und deren Eltern stattfinden , in der die weitere Vorgehensweise besprochen werden soll. Dankbar zeigte sich der Ortsrat, dass die Stadt die Sanitärobjekte im Jugendraum kürzlich erneuert hat.

Als Wunsch des Ortes für den städtischen Haushalt 2016 meldete das Gremium die Erneuerung des Fußbodenbelags im Jugendraum an.

Zum neuen Jugendbeauftragten der Ortschaft Opperhausen benannte der Ortsrat einstimmig Jan-Niklas Reinhardt. Er soll die Nachfolge von Stefan Häusler antreten, der verzogen ist.

Neue Rutsche

Auch der Spielplatz im Dorf war Thema. Nachdem der Rutschenturm wegen zu großer Mängel abgebaut werden muss, was der Sportverein übernimmt, beauftragte der Ortsrat die Stadt Einbeck mit der Planung für eine neue Hangrutsche. Außerdem sollen die Ketten der Schaukel besser abgesichert und neuer Sand geliefert werden.

Für zwei Zuschüsse an Vereine gab der Ortsrat grünes Licht: Die TSG soll für ausgeführte Reparaturen in der Turnhalle 600 Euro bekommen. Der Kindergarten-Förderkreis erhält 500 Euro für die Unterhaltung eines Kleinbusses zur Beförderung von auswärtigen Kindern. Mit der Pflicht zur Einstellung eines Fahrers mit Bezahlung nach dem Mindestlohngesetz reicht das Fahrgeld für die Transportkosten nicht mehr aus, hieß es zur Begründung. (goe)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.