Protest: Mit 250 Kilogramm Hundekot gegen Verschmutzung der Stadt

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Einsatz in Schutzanzügen und Handschuhen: So sammelten die Jugendlichen in den Grünanlagen die Hundehaufen.

Einbeck. Mit einer ungewöhnlichen Aktion hat eine Gruppe „Pro-sauberes-Einbeck" gegen die Verschmutzung der Stadt durch die Hinterlassenschaft von Hunden demonstriert.

„Wir haben rund 250 Kilogramm Hundekot aus Grünanlagen und von Wegen gesammelt und am Eulenspiegel-Brunnen auf dem Marktplatz aufgehängt“, sagte ein Sprecher der Initiative am Mittwoch.

16 Jugendliche haben am Osterwochenende in den Einbecker Wallanlagen vier Stunden nach den „Tretminen“ gesucht, die Hunde und ihre Halter achtlos zurückgelassen haben, dann waren die 250 Kilogramm zusammen.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hätten den durchsichtigen Sack mit dem Hundekot vom Brunnen wieder abgehängt, sagte ein Verwaltungssprecher. In Einbeck gebe es zwar ein Problem mit Hundehaufen. Dieses sei aber nicht größer als in vergleichbaren Kommunen.

Die Polizei sei über die Aktion unterrichtet, sagte ein Sprecher. Es gebe aber keinen Anlass für strafrechtliche Ermittlungen.

Die Gruppe hat bereits eine Hundetoilette in Einbeck gebaut, die nach ihren Angaben gut angenommen wird. 15 weitere will sie nun noch in der Bierstadt installieren, damit die Grünanlagen der Stadt wieder zum Picknicken und Spielen genutzt werden können.

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