Polizei ermittelt wegen Betrugs

Schlüsseldienst kassiert 600 Euro - Rentnerin erstattet Strafanzeige

Einbeck. Erneut ist eine Rentnerin in Einbeck Opfer eines vermutlich betrügerischen Schlüsseldienstes geworden

Eine 70-jährige Einbeckerin hatte sich laut Polizei am Mittwochabend aus ihrer Wohnung ausgeschlossen. In ihrer Not wandte sie sich an eine Nachbarin, die im Internet nach einem günstigen Schlüsseldienst suchte.

Laut Polizeibericht rief die 70-Jährige kurz danach bei einer Hotline an und bestellte den Schlüsseldienst. Wenig später erschien dann auch ein junger Mann, der laut Polizei sofort damit begann, das Schloss der Haustür aufzubohren, um dann ein neues Schloss einzubauen.

Nach getaner Arbeit, die laut Rechnung genau 16 Minuten dauerte, stellte der junge Mann der Frau 600 Euro in Rechnung, die sofort in bar oder per EC-Karte bezahlt werden mussten. Danach verschwand der Monteur.

Als die 70-Jährige sich laut Polizei von ihrem ersten Schreck erholt hatte, erstattete sie Strafanzeige wegen Wuchers und Betruges gegen den Schlüsseldienst.

Der Grund: Der Mann hatte einen einfachen Schließzylinder in die Haustür eingebaut, aber einen Sicherheitszylinder mit Not- und Gefahrenfunktion in Rechnung gestellt. Die Ermittlungen der Einbecker Polizei dauern an.

Wie Mieter richtig reagieren, wenn sie den Schlüssel verlegt haben, haben wir hier zusammengefasst.

Rubriklistenbild: © dpa-tmn

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