Einbecker bettelte über ein Jahr mit erfundenen Geschichten um Geld

Straftäter ergaunert 4000 Euro von hilfsbereiter Rentnerin

Einbeck. Ein vorbestrafter Einbecker hatte immer wieder Notlagen erfunden und um Geld gebettelt. So ergaunerte er sich fast 4000 Tausend Euro von einer Rentnerin aus Einbeck.

Die Einbecker Polizei ermittelt gegen einen einen 51-jährigen, vorbestraften Einbecker. Er soll von einer 65-jährigen Einbeckerin seit Anfang des Jahres durch das Vortäuschen von Notlagen fast 4000 Euro ergaunert haben. Die Enkeltochter des Opfers hat jetzt Strafanzeige bei der Einbecker Polizei gestellt.

Die Geschädigte berichtete den Polizeibeamten, dass Anfang des Jahres ein Mann bei ihr geklingelt und um Geld für Essen gebettelt habe. Die Frau habe ihm zehn Euro gegeben. Doch danach sei der Mann immer wieder aufgetaucht und habe um Geld gebeten. Als Gründe nannte er Hunger, aber auch erfundene Geschichten, wie zum Beispiel von einem verunglückten und schwer verletzten Bruder, den der Täter besuchen müsse.

Zeitweise sei der Mann sogar täglich erschienen, um sich „sein Geld“ abzuholen, so die Polizei. Im Laufe des Jahres seien so 4000 Euro zusammengekommen.

Die Polizei Einbeck konnte den Täter nach der jetzigen Strafanzeige durch die Enkeltochter jedoch schnell ermitteln, der 51-Jährige ist schon mehrmals wegen solcher betrügerischer Betteleien aufgefallen. Die Ermittlungen dauern an. (kat)

Rubriklistenbild: © Symbolbild Archi v

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