Strafverfahren gegen drei junge Männer wegen eines Handyvideos

Polizeieinsatz in Einbeck tauchte im Internet auf

Das Foto zeigt ein leuchtendes Licht eines Polizeiautos.
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(Symbolfoto)

Das Filmen eines Polizeieinsatzes und der Verzicht auf den Mund-Nasen-Schutz in einem Geschäft in der Einbecker Innenstadt wird für drei junge Männer teuer.

Einbeck – Wie die Polizei mitteilte, waren die drei Personen im Alter zwischen 19 und 24 Jahren am Dienstagabend von einer Polizeistreife in dem Laden gesehen worden. Darauf angesprochen, dass alle drei keinen Mund-Nasenschutz trugen, bestritten sie lautstark ihr Verhalten und schimpften lautstark dagegen, dass ihnen eine Ordnungswidrigkeit zur Last gelegt wurde.

Später entdeckten die Beamten, dass einer der drei die Szene in dem Laden heimlich mit seinem Smartphone gefilmt und das Video auf die Internetplattform Instagram hochgeladen hatte. Darauf gab es für das Trio eine sogenannte Gefährderansprache durch die Polizei. Das Video mussten sie löschen.

Wegen des heimlichen Filmens und Veröffentlichen des Videos leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein. Denn das ist zum einen wegen des Urheberrechts (Recht am eigenen Bild) und zum anderen wegen der Vertraulichkeit des (nichtöffentlich) gesprochenen Wortes (§ 201 Strafgesetzbuch) verboten.   (ows)

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