Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Zugeparkt, um Entschuldigung zu bekommen: Kurioser Vorfall in Einbeck

Die Einbecker Polizei ermittelt wegen eines kuriosen Falls von Nötigung im Straßenverkehr. Ein Ehepaar hatte mit seinen Autos eine Frau zugeparkt - um eine Entschuldigung zu bekommen.

Dieser Artikel wurde aktualisiert am 31. Dezember um 18.25 Uhr - Laut Polizeibericht meldete sich am Freitagabend ein 46-jähriger Einbecker und gab an, dass er vor seiner Wohnung eine Frau am Wegfahren hindere, die eine Unfallflucht begehen wolle. Der Sachverhalt vor Ort stellte sich dann für die Beamten allerdings ganz anders dar.

Eine 38-jährige Einbeckerin hatte rund zwei Stunden vor der Grundstückseinfahrt des Mannes geparkt und so das Ein- und Ausfahren auf das Grundstück behindert. Der dort wohnende Einbecker und seine Ehefrau hatten eine Entschuldigung von der „falsch parkenden Dame“ verlangt und deshalb vor und hinter ihrem Auto so dicht wie möglich geparkt, um sie am Wegfahren zu hindern, heißt es weiter.

An den Fahrzeugen waren keine Unfallspuren festzustellen, weshalb sich die zunächst gemeldete Unfallflucht nicht bestätigte. Die Polizei hat allerdings gegen den meldenden Einbecker ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet. (kmn)

Rubriklistenbild: © dpa-tmn/Florian Schuh/dpa-tmn

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