Johann-Wolf-Schule verfasst Positionspapier

Elternrat plädiert für Bünte-Sportplatz

Nörten-Hardenberg. Der Schulelternrat der Johann-Wolf-Schule in Nörten-Hardenberg hat ein Positionspapier zur Situation um den Bünte-Sportplatz verfasst.

„Der Sportplatz soll in seiner derzeitigen Größe erhalten bleiben, um sinnerfüllten Sportunterricht anbieten zu können“, heißt es darin gleich zu beginnt. Nach Mitteilung der Vorsitzenden des Schulelternrats, Petra Knerr, sind darin diverse Punkte aufgeführt.

Demnach benötige die Schule eine Sportplatzanlage mit einem großen Rasenplatz, einer Sprungmöglichkeit für Weitsprung sowie einer 400 Meter-Bahn, die sowohl zum Ausdauertraining als auch für den Sprint geeignet ist.

Der weiche Standortfaktor einer zertifizierten sportfreundlichen Grundschule sei für den Standort Nörten-Hardenberg und eine Verjüngung der Bevölkerung wichtig. Für eine sportfreundliche Schule zählten Sport- und Spielfeste im Rahmen von Schulfesten zu den regelmäßigen Veranstaltungen im Schulleben mit denen verschiedene Zielsetzungen verfolgt werden. „In diesem Sinne werden beispielsweise Bundesjugendspiele, Jugend trainiert für Olympia, Sponsorenläufe, Sportabzeichen und Tanzdarbietungen vorgenommen.“

Eine sportfreundliche Grundschule öffne sich nach innen und außen, heißt es in dem Papier weiter. Überdies bleibe der Sportplatz auch nachmittags, am Wochenende und in den Ferien für Bewegungs- und Sportaktivitäten in der Gemeinde geöffnet.

Wichtiger Baustein

Die Sportanlagen dienten nicht nur dem Sportunterricht, Pausenaktivitäten und dem Bewegungsangebotes des Hortes, schreibt der Elternrat. Ebenso sei er ein wichtiger Baustein im Bereich präventiver Gesundheitserziehung und dem Abbau von Gewalt und Frustration.

Schule von heute unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müsse Missstände der Gesellschaft ausgleichen und benötige dazu geeignete sichere, funktionierende, vielfältige Sportangebote. Kurze Wege zu den Unterrichtsstätten müssten daher erhalten werden, um Unterrichtszeit effektiv zu nutzen und somit die Ziele des Sportunterrichts zu erreichen. Beim besonderen pädagogischen Profil „Gesunde Schule in Bewegung“, in dem Sport in besonderer Ausprägung Eingang findet, seien Ausdauerläufe, Sportabzeichen-Prüfungen oder Bundesjugendspiele fest im Jahresplan aller Klassen verankert. Dafür müsse auch gezielt trainiert werden.

Der Schulelternrat vertritt nach Aussagen von Petra Knerr ausschließlich schulische Belange. (ajo)

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