Elvese: Bürgerliste siegt bei Ortsratswahl

Ortsratswahl in Elvese: Freddy Gersterling (links) und Lothar Kreuzburg schütteten die Stimmzettel aus der Wahlurne vor der Auszählung in einen Auffangkorb. Foto:  Niesen

Elvese. Die Liste Bürger/innen für Elvese hat mit 56,69 Prozent (356 Stimmen) die Ortsratswahlen in Elvese gewonnen.

Das beste Einzelergebnisse erzielte dabei Steffen Tiemann mit 23,6 Prozent (84) gefolgt von Hartmut Ehmen mit 16,85 Prozent (60) und Stefan Porde mit 18,26 Prozent (65). Die drei verfügen damit im fünfköpfigen Ortsrat über die Mehrheit von einer Stimme.

Tiemann hat mit dem besten Ergebnis auch das Zugriffsrecht auf das Amt des Ortsbürgermeisters.

Die SPD holte 43,31 Prozent (272) und schickte damit zwei Vertreter in den Ortsrat. Es sind ihre Spitzenkandidatin Martina Beck (26,47 Prozent, 72) und Dr. York Winkler (20,22/55).

Nachfolgend die weiteren Einzelergebnisse, der Kandidaten, die dem Ortsrat nicht angehören werden:

Bürgerliste: Thomas Scheidemann 10,11 Prozent/36 Stimmen, Rolf Emmermann 8,71/31, Susanne Reimann 6,18/22 und Dietmar Reimann 2,25/8.

SPD: Michael Bahnweg 13,24/36, Matthias Vollmer 12,50/34, Heinrich Bormann 7,35/20 und Christian Hengst 6,25/17.

Herausragend war die Wahlbeteiligung. Von den 303 Wahlberechtigten nahmen 216 Bürger ihr Wahlrecht wahr. Das ist eine Quote von 71,29 Prozent.

105 Wähler gaben ihre Stimmen am Vormittag ab, der Rest am Nachmittag. Elf nutzten die Briefwahlmöglichkeit.

Dicht umlagert war das Wahllokal bei der Stimmauszählung. Rund 30 Personen verfolgten in- und außerhalb des Hauses, als Petra Meinshausen konzentriert verlas, wo die Wahlberechtigten ihre Kreuze auf den gelben Stimmzetteln in den Wahlkabinen gemacht hatten.

Nörten-Hardenbergs Bürgermeisterin Astrid Klinkert--Kittel, die kurz vor Schließung des Wahllokals um 18 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus kam, freute sich über die hohe Wahlbeteiligung und insbesondere, dass es wieder einen Ortsrat in Elvese gibt. „Es immer leichter, wenn ein Ortsrat sich den Problemen annimmt und Ideen entwickelt.“

Noch besser wäre es, wenn eine Ortsratsmitglied auch dem Gemeinderat angehören würde. Durch die Nachwahl sei dies jedoch nicht möglich, so Klinkert-Kittel.

Wette 

Rathaus-Mitarbeiter hatten zuvor darauf gewettet, dass die Stimmen bis 18.32 Uhr ausgezählt sein würden. Das schaffte der Elveser Wahlvorstand allerdings nicht ganz. Wegen der hohen Wahlbeteiligung wurde das Ergebnis des letzten Stimmzettels erst um 18.36 Uhr notiert. Wenige Minuten später telefonierten sie das Ergebnis dann durch. (zhp)

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