Erster Arbeitseinsatz in der Waldbühne

Unermüdlich: Trotz großer Hitze wurde der Treppenaufgang von Moos, Ästen und jede Menge Dreck befreit.

Northeim. Am 11. September wird die Waldbühne mit der Rocknacht Northeim wiederbelebt. Vorher ist noch großes Aufräumen angesagt. Am Donnerstag fand der erste Arbeitseinsatz statt.

Auch Hitze und Staub konnten die emsigen Akteure nicht abhalten: Bei strahlendem Sommerwetter startete am Donnerstag die Instandsetzung der Northeimer Waldbühne. Diesmal war die Unkrautvernichtung angesagt - allerdings nicht mit Chemie, sondern allein mit Muskelkraft. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatten schon früh begonnen, Büsche und Bäume im Bühnenrund zu kappen.

Wenig später traten dann die freiwilligen Helfer in Aktion, darunter die beiden Fitnesstrainer Dimo Emmermann und Alexander Polle mit einigen Helfern, ebenso wie Fabian Piekert von der Firma Media Rank, die am 11. September die Rocknacht Northeim auf der Waldbühne veranstaltet. Auch Klaus Hoheisel von der Northeimer Initiative Kunst und Kultur und Mitglied der Northeimer Band „Yoyo“ packte kräftig mit an. Sein Beweggrund: „Wir wollen die Initiative für die Wiederbelebung der Waldbühne unterstützen, auch wenn das nicht unbedingt eine Location für unsere Konzerte ist.“ Er selbst ist inzwischen im Ruhestand und will seine freie Zeit sinnvoll nutzen. „Ich hatte von der Reinigungsaktion gehört und gleich gesagt, dass ich mitmachen will.“

Sportler Alexander Polle hatte nicht nur Helfer, sondern auch seine Söhne Leo und Henry mitgebracht, die den Erwachsenen bei der Unkrautbekämpfung in nichts nachstanden. Sie hatten sich die Reinigung des Treppenaufgangs zur Aufgabe gemacht und wirbelten dabei ganz schön Staub auf - allerdings im positiven Sinne, denn schon nach wenigen Stunden sahen die Stufen quasi aus wie neu.

Als eine Art Testlauf, um festzustellen, wie viel Zeit dafür nötig ist, wurde auch eine komplette Sitzreihe von Unkraut befreit, berichtete Polle. Das Ergebnis: über zwei Stunden. Bei 16 langen Sitzreihen war schnell klar, wie viel Arbeit allein dafür noch nötig ist. Darum finden in den nächsten Wochen auch noch weitere Arbeitseinsätze statt. (kat)

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