Vorarbeiten für Erweiterung des Theaters der Nacht haben begonnen

Eschen sind nicht zu retten

Vorarbeiten: Vor den Baumfällarbeiten mussten von einem Hubsteiger aus mit einer Motorsäge Äste entfernt werden. Foto:  Jelinek

Northeim. Die Vorarbeiten für den Erweiterungsbau des Theaters der Nacht haben begonnen. Unter anderem müssen auf und am Wall einige Bäume weichen, darunter auch drei große Eschen.

Nach den Worten von Heiko Brockhausen vom Theater der Nacht gelingt es nicht, die Bäume zu erhalten. Aus Sicherheitsgründen müsse die Böschung der Baugrube eine Neigung von 45 Grad haben. „Damit sind wir knapp an den Stämmen“, sagte Brockhausen. Würde die Böschung senkrecht angelegt, würden die Sicherungsmaßnahmen 20 000 Euro kosten, ein hoher Anteil an Eigenleistung noch nicht eingerechnet, erklärte Brockhausen. Das gibt das Baubudget nicht her.

Frost und Regen unerwünscht

Je nach Wetterlage sollen die Erdarbeiten in zwei bis drei Wochen beginnen, kündigte Brockhausen an. Frost ist nach seinen Worten ebenso unerwünscht wie zu viel Regen. Der Baugrund dürfe für das Anlegen der Fundamente nicht zu nass sein, sonst sei er nicht tragfähig.

Brockhausen hofft, dass die Grube im Spätsommer wieder geschlossen und der Wall zunächst wieder provisorisch begrünt ist, „damit wir in der nächsten Spielzeit ungestört spielen können“, sagte er.

Das Theater der Nacht plant einen 170 Quadratmeter großen Anbau für Requisite und Werkstätten. Geplant ist, einen Teil des Walls wegzubaggern, den Anbau zu errichten und diesen dann wieder mit Erde zu überdecken. (ows)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.