Lokale Aktionsgruppe vergibt Zuschüsse

EU-Geld für vier Projekte im Landkreis Northeim

Beliebtes Ausflugsziel: der Schmetterlingspark Uslar.
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Beliebtes Ausflugsziel: der Schmetterlingspark Uslar. Er bekommt Geld für Umbauten.

Vier Projekte im Landkreis Northeim dürfen sich über Zuschüsse aus dem EU-Programm zur Förderung ländlicher Räume freuen.

Northeim – Die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die sich mit Anträgen aus dem Landkreis Northeim beschäftigt, die aus dem EU-Förderprogramm Leader gefördert werden sollen, hat jetzt in ihrer Sitzung in Iber grünes Licht für die Bezuschussung vier neuer Projekte gegeben.

Die Qualitätsoffensive „Kostbares Südniedersachsen“ mit Sitz in Einbeck soll 20 330 Euro bekommen. Der Regionale Erzeugerverband möchte aufbauend auf seiner Zukunftsstrategie bis 2025 die Regionalmarke neu aufstellen. Es sollen ein Qualitätsmanagementsystem installiert, eine Kommunikationsstrategie erarbeitet sowie eine Bewertung der bisherigen Aktivitäten vorgenommen werden.

10 000 Euro soll der Ortsrat Suterode an Förderung bekommen. Dieser möchte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit einen Fußweg zwischen dem Hammenstedter Stieg und dem Fußweg an der Bergstraße Suterode bauen. Dieser stelle einen wichtigen Lückenschluss für den reaktivierten Suteroder Stieg dar, heißt es im Antrag. Die Verbindung zur Nachbarkommune, die Erhöhung der Sicherheit und der Ausbau für den Alltags- und Freizeitverkehr stehen hier im Vordergrund.

24 360 Euro Zuschuss soll es für die Begegnungsstätte in der Dorfmitte von Odagsen (Stadt Einbeck) geben. Sie soll in einem baufälligen Gebäudeensemble entstehen. Die Stadt Einbeck werde auf Anraten des Ortsrats das Gebäude übernehmen und plante, es abzureißen und den Platz als eine naturnahe Begegnungsstätte für Jung und Alt im Ortskern einzurichten.

8100 Euro gehen an den Alaris Schmetterlingspark in Uslar. Die Betreiber mussten aufgrund von Corona ein bereits beschlossenes Vorhaben anpassen. Eine geplante Hängebrücke in der Tropenhalle sei vorerst nicht mehr geplant, dafür jedoch die Installation von neuen Fenstern unter anderem zum Nachziehen tropischer Pflanzen sowie die Einrichtung eines Ofens, um die Cafeteria auch im Winter betreiben zu können.

Wenige Fördermittel stünden noch für weitere Projekte bis Ende 2022 zur Verfügung, so die Mitteilung der LAG. In der Sitzung sei auch über die neue Förderphase ab 2023 informiert worden. Um wieder EU-Fördermittel bis 2027 für Projekte zur Verfügung stellen zu können, müsse das Regionale Entwicklungskonzept fortgeschrieben werden.

Die Einwohner im Landkreis sollen ab Herbst dazu mit angehört werden. Das Konzept werde als Bewerbungsgrundlage beim Landwirtschaftsministerium dienen.

Erstmalig hatte Julia Gottlieb, Leiterin des Dezernats Bauen und Umwelt des Landkreises, die Sitzung geleitet. Sie hat den Vorsitz turnusgemäß von Bürgermeister Uwe Ahrens (Katlenburg-Lindau) übernommen. (Axel Gödecke)

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