Fachwerk-Fünfeck hat Arbeit aufgenommen

Sie wollen gute Laune machen fürs Fachwerk-Fünfeck: PR-Beraterin Juliane Hofmann (links) und Geschäftsführerin Anna Laura Ulrichs haben Anfang August im Northeimer Rathaus die Arbeit aufgenommen. Dieses Foto entstand allerdings in Hann. Münden. Foto: Kenar/nh

Northeim. Die Städte Northeim, Einbeck, Osterode, Duderstadt und Hann. Münden haben das Potenzial, gemeinsam zum Weltkulturerbe der Unesco ernannt zu werden.

Davon ist Stadtplanerin Anna Laura Ulrichs überzeugt, die als Fachwerk-Mangerin seit Anfang August die Geschäftsstelle des sogenannten Fachwerk-Fünfecks im Northeimer Rathaus leitet.

Unter diesem Begriff hatten sich die oben genannten Städte zusammengeschlossen und waren im Februar gemeinsam in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen worden (wir berichteten).

„Das ist aber nur das langfristige Ziel“, sagte Ulrichs am Dienstagabend, als sie die Mitglieder des Northeimer Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt über den aktuellen Sachstand des Projektes informierte.

Kurzfristig gehe es zunächst darum, für die fünf beteiligten Städte gemeinsame Strategien zu entwickeln, mit denen die historischen Stadtkerne belebt und attraktiv gestaltet gestaltet werden.

Förderung bis 2017

Insgesamt stehen für das Projekt bis zum 30. Juni 2017 800 000 Euro zur Verfügung, also 160 000 Euro je Stadt.

Bereits vereinbart worden sei, dass in jeder der beteiligten Städte zunächst eine Immobilie ausgewählt wird, für die innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Sanierungs- oder neues Nutzungskonzept erarbeitet wird. „Im Moment sehen wir unsere Aufgabe darin, Laune zu machen für das Projekt und die möglichen Chancen aufzuzeigen“, sagte Ulrichs.

Eine wichtige Rolle spiele die Bürgerbeteiligung, betonte Ulrichs, die bei ihrer Arbeit von PR-Beraterin Juliane Hofmann unterstützt wird. Hierzu gebe es bereits am Donnerstag, 5. November, einen ersten Termin im Alten Rathaus in Einbeck. Ab 19 Uhr soll dort das Thema Baukultur im Mittelpunkt stehen.

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