Feuerwehrleute bekämpfen fast 18 Stunden lang Feuer in Abraumhalde

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Hardegsen. Fast 18 Stunden im Einsatz waren die Wehren aus Hardegsen sowie Gladebeck, Hevensen, Lutterhausen, Ertinghausen, Trögen/Üssinghausen und Espol im Hardegser Zementwerk.

egen 18.30 Uhr hatte Hardegsens stellvertretender Ortsbrandmeister Fredi Wolter am Samstag die Information erhalten, dass auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik Rauch aus einer Abraumhalde aufsteigt.

Bis 20 Uhr habe man zunächst versucht, so Wolter am Sonntag, die Flammen mit wenigen Aktiven einzudämmen. Doch ohne Erfolg: Zu tief hatte sich das Feuer bereits in den riesigen Haufen aus Holzrinde und -späne gefressen, so dass um 20 Uhr Vollalarm für die Stadt Hardegsen ausgelöst wurde. Benötigt wurden vor allem Atemschutzgeräteträger, so der stellvertretende Ortsbrandmeister weiter. Im Laufe der Nacht wurden dann die Ortswehren als Ablösung alarmiert. Insgesamt waren 120 Kräfte im Einsatz.

18 Stunden im Einsatz: Feuerwehr löscht Abraumbrand in Hardegsen

Abraumbrand in Hardegsen
 © HNA
Abraumbrand in Hardegsen
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Abraumbrand in Hardegsen
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Abraumbrand in Hardegsen
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Abraumbrand in Hardegsen
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Mithilfe eines Radladers wurde zunächst versucht, die Halde auseinanderzuziehen, um die Flammen nach und nach abzulöschen. Doch nach stundenlanger kräftezehrender Arbeit war klar, dass dieses Vorhaben nicht gelingen wird, berichtet Wolter. Gegen 6.30 Uhr habe Kreisbrandmeister Bernd Kühle entschieden, den Einsatz auf dem Gelände des Entsorgungsunternehmens abzubrechen. „Das hätte sich sonst noch über drei, vier Tage hingezogen“, sagte Wolter. Die Betreiberfirma soll jetzt die Abraumhalde mit Erde abdichten.

Als Brandursache wird Selbstentzündung angenommen. (kat)

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