Wiederaufbau soll zweigeschossig erfolgen

Höckelheimer Mehrzweckhalle: Flachbau ist vom Tisch

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Endgültiger Entwurf: So wie in dieser Fotomontage sollen der Wiederaufbau der Höckelheimer Mehrzweckhalle und die Erweiterung der Regenbogenschule (gelbe Markierung) erfolgen.

Höckelheim. Der Wiederaufbau der Höckelheimer Mehrzweckhalle soll bis zum Beginn des Schuljahrs 2016/2017 in zweigeschossiger Bauweise erfolgen.

Das ist das Ergebnis einer Informationsveranstaltung, zu der der Höckelheimer Ortsrat in das evangelische Jugendheim eingeladen hatte.

Die Arbeitsgruppe, die sich seit dem vergangenen Jahr mit den Planungen für den Wiederaufbau befasst hat und zunächst ein Gebäude in eingeschossiger Bauweise unter Einbeziehung eines Teilstücks der Straße „An der Schule“ vorgeschlagen hatte (wir berichteten), stellte am Dienstagabend die neuen Planungen vor. Demnach soll die neue Halle in zweigeschossiger Bauweise auf der Fläche der ehemaligen Halle errichtet und mit einem Fahrstuhl versehen werden, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Damit werden die Alternativorschläge der Höckelheimer Bürgerinitiative „Wir für das Dorf“ zu einem großen Teil berücksichtigt. Die hatte sich bereits im April gegen die vom Ortsrat favorisierte eingeschossige Bauweise ausgesprochen und dies unter anderem mit wasserschutzrechtlichen Bedenken und negativen Auswirkungen auf das Ortsbild begründet.

Die Raumaufteilung wurde allerdings noch einmal ganz neu konzipiert. Demnach soll die Hallenfläche, die wie bisher sowohl für den Schul- und Vereinssport als auch für Großveranstaltungen wie die Höckelheimer Fastnacht genutzt werden soll, an der Nordseite des Gebäudekomplexes entstehen. Dafür musste die Spielfläche um 90 Grad gedreht werden. Sie befindet sich künftig dort, wo bisher der Raum und die Küche für Familienfeiern und kleinere Veranstaltungen untergebracht waren.

Die Umkleideräume und der Jugendraum werden in der oberen Etage des Gebäudes über ein Treppenhaus und einen Fahrstuhl zu erreichen sein. Die Schulmensa, die künftig auch für kleinere Veranstaltungen und Familienfeiern genutzt werden soll, wird sich zwischen den neuen Schulräumen und der Hallenfläche im Erdgeschoss befinden, ebenso wie das Foyer und die Toiletten.

Rampe

Über die alte Rampe, die bei dem Brand im Mai 2014 nicht beschädigt wurde, kann man künftig direkt in die Halle gelangen. Der Haupteingang wird sich allerdings auf dem Schulhof befinden, was von einigen Teilnehmern der Informationsveranstaltung kritisiert wurde.

Diese Kritik wies Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, der gemeinsam mit mehrern Vertretern der Verwaltung an der Veranstaltung teilnahm, zurück. Anlass für die Verlegung des Eingangs sei der entsprechende Wunsch einiger Anlieger gewesen, betonte der Northeimer Verwaltungs-Chef. Ebenso wie Ortsbürgermeister Ludwig Binnewies betonte Tannhäuser, dass bei dem neuen Entwurf Ideen aus allen bisher vorgestellten Plänen berücksichtigt worden seien.

Das Engagement der Höckelheimer Bürger für den Wiederaufbau ihrer Halle sei vorbildhaft, sagte Tannhäuser. Er kündigte an, dass die Ratsgremien jetzt so schnell wie möglich die entsprechenden Beschlüsse fassen werden.

Bereits am Dienstag, 7. Juli, wird sich der Höckelheimer Ortsrat gemeinsam mit den beiden Fachausschüssen für Planen, Bauen und Umwelt sowie Schule, Bildung und Kultur in einer gemeinsamen

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