Frauen hatten sich beim Bierkrugstemmen abgesprochen

Nett anzusehen und auch noch gerissen: Die Damen hatten sich beim Bierkrugstemmen abgesprochen. Foto:  Beeker

Berka. Nach fünfjähriger Oktoberfestpause war es in der Festhalle Berka endlich wieder soweit. Gekonnt, mit nur zwei Schlägen, brachte es Ortsbürgermeister Dirk Weidemann fertig, vor mehr als 300 Besuchern dem Bierfass den goldgelben Gerstensaft zu entlocken.

Mit den Worten: „O´zapft is!" eröffnete Dirk Weidemann das dritte Oktoberfest in Berka. Damit das Bier nicht auf leeren Magen getrunken werden musste, hatte sich die Osterfeuerjugend als Veranstalter des Festes unter der Federführung von Alexander Thies mit ihren 26 Mannen entschieden, den Gästen ein reichhaltiges Buffet mit bayerischen Schmankerln anzubieten. Gegrillte Schweinshaxn, Leberkäs, Schweinsbraten, Wiesswürstl mit Speckknödel, Sauerkraut und Zwiebelbrot fanden schnell ihre Liebhaber und die Atmosphäre glich einem der Bierzelte auf der Münchner Oktoberfestwies´n.

Zünftig wurde es erst richtig, als die sechs Solling Buam aus Fredelsloh musikalisch das Ruder in die Hand nahmen und bayerisches Liedergut zum Besten gaben. Es wurde geschunkelt und getanzt, und es war beeindruckend zu sehen, wie viele Gäste in Dirndl und Lederhosen zur Oktoberfeststimmung beitrugen.

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Oktoberfest in Berka

Die Stärksten der Besucher durften ihr Durchhaltevermögen beim Maßkrugstemmen unter Beweis stellen. Insgesamt 27 Männer kämpften dabei um die Ehre und um Getränkefreimarken in verschiedenen Altersklassen. Bei den Damen waren es nur Vier, die den Maßkrug mit ausgestrecktem Arm in die Höhe hielten. Irritiert war das Publikum, als die Mädels nach knapp zwei Minuten die Arme mit dem Krug fast gleichzeitig sinken ließen. „Unentschieden“ entschied das Schiedsgericht. Man gab sich kulant und gab jeder Dame zwei Freimarken.

Später stellte sich heraus, als die Marken längst gegen Flüssiges eingetauscht waren, dass die Mädels einwenig geflunkert und sich abgesprochen hatten. Ja, sagte eine von ihnen: „Die Männer haben es im Oberarm, und wir Frauen eben im Köpfchen.“ (ywb)

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