Friedrich Lange ist neuer Ortsbürgermeister von Hohnstedt

Wechsel: Der neue Ortsbürgermeister Friedrich Lange (rechts) dankte seinem Vorgänger Rolf Traupe im Namen des Ortsrats für seine verdienstvolle Tätigkeit mit einem Präsentkorb. Foto:  Niesen

Hohnstedt. Der neue Ortsbürgermeister von Hohnstedt heißt Friedrich Lange. Der 62-jährige Kommunalpolitiker arbeitet im Ortsrat bereits seit 29 Jahren mit. Zuletzt war er stellvertretender Ortsbürgermeister.

Lange gehört wie alle anderen Mitglieder des Ortsrates der Liste Bürger für Hohnstedt an. Er wurde in einer gut besuchten Ortsratssitzung im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt.

Zum neuen stellvertretenden Ortsbürgermeister wählte der Ortsrat Christoph Bienwald (34). Er gehört dem Ortsrat seit dem Jahr 2011 an.

Lange dankte seinem Vorgänger Rolf Traupe für dessen verdienstvolle, ehrenamtliche Arbeit im Namen des Ortsrats mit einem Präsentkorb. Traupe hatte das Amt des Ortsbürgermeisters fast zehn Jahre ausgeübt und bereits im Vorfeld der 1000-Jahr-Feier Hohnstedts in diesem Jahr angekündigt, dass er das Amt abgeben wolle. Das Ortsratsmandat wird er aber ebenso wie sein Stadtratsmandat bis zum Ende der Wahlperiode im kommenden Jahr behalten.

Lastwagen sind zu schnell

Dass der rund 600 Einwohner zählende Ort massiv unter der Verkehrsbelastung durch die Bundesstraße 3 leidet, die mitten durch das Dorf führt, wurde in der Einwohnerfragestunde deutlich. Einwohner beklagten, dass viel zu schnell durch den Ort fahren führen. Wiederholt sei es dazu gekommen, dass Lkw-Fahrer sogar das Rot der Fußgängerampeln nicht berücksichtigt hätten, sondern einfach weitergefahren seien.

Kontrollen würden nicht ausreichen, um den Verkehr auf der gut ausgebauten Straße zu verlangsamen. Für wünschenswert halten Einwohner bauliche Maßnahmen mit Verschwenkungen und Inseln auf der Straße, um die Verkehrsteilnehmer zum Tritt auf die Bremse zu zwingen. Außerdem müsse das Ortsschild Richtung Northeim versetzt werden. Es stehe zu weit im Dorf. Kritisiert wurde auch, dass das stationäre Blitzgerät nicht immer mit einer Kamera bestückt sei.

Nach Angaben von Ortsratsmitglied Sonja Wille seien bei den jüngsten Kontrollen einmal 60 und einmal 80 Temposünder festgestellt worden.

Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser sagte zu, die Punkte bei der nächsten Verkehrsschau zur Sprache zu bringen.

Der Erlös der 1000-Jahr-Feier in Höhe von knapp 1300 Euro wurde auf Vereine und Verbände verteilt. (zhp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.