Drei Bewerber kommen über die Landesliste in den Bundestag

Fünf Bundestagsmandate für den Landkreis Northeim

Wähler wirft Wahlzettel in eine Urne
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Die Bürger haben gewählt: Im künftigen Deutschen Bundestag sind fünf Abgeordnete aus drei Parteien, die Interessen des Landkreises vertreten sollen. (Symbolbild)

Der Landkreis Northeim hat im Bundestag künftig je zwei rote und zwei grüne Stimmen sowie eine schwarze.

Northeim – Neben Frauke Heiligenstadt (SPD, Gillersheim), die den Wahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode gewann, und ihrem Parteifreund Johannes Schraps (Hameln), der im Wahlkreis 46 Hameln-Pyrmont-Holzminden (mit Uslar und Bodenfelde) die Nase vorn hatte, schafften über die Landeslisten ihrer Parteien Karoline Otte (Grüne, Moringen, Listenplatz 9), Helge Limburg (Grüne, Hannover, Listenplatz 8) sowie Mareike Lotte Wulf (CDU, Emmerthal, Listenplatz 9) den Einzug ins Parlament.

Frauke Heiligenstadt (SPD), Siegerin Wahlkreis 52

Limburg und Wulf waren im Wahlkreis 46 als Direktkandidaten angetreten, Otte im Wahlkreis 52.

Johannes Schraps (SPD), Sieger im Wahlkreis 46

Roy Kühne (CDU, Northeim, Listenplatz 23), der Heiligenstadt als Direktkandidat unterlag, hatte keine Chance, wieder den Sprung ins Parlament zu schaffen. Der letzte niedersächsische CDU-Kandidat, der über die Landesliste in den Bundestag kam, war Stephan Albani (Oldenburg, Platz 11).

Karoline Otte (Grüne), Mandat über Landesliste

Künftig gibt es aber noch vier weitere südniedersächsische Stimmen in Berlin: Andreas Philippi (SPD, Herzberg), der den Wahlkreis 53 Göttingen gewann und der ihm unterlegene Fritz Güntzler (Göttingen), der mit Platz 10 noch über die CDU-Landesliste den Wiedereinzug in den Bundestag schaffte, außerdem Jürgen Trittin (Grüne, Göttingen, Listenplatz 4) und Konstantin Kuhle (FDP; Göttingen, Listenplatz 4)
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Mareike Lotte Wulf (CDU), Mandat über Landesliste

Erwartungsgemäß dort verabschieden muss sich der AfD-Abgeordnete Jens Kestner (Northeim), der keinen Platz auf der Landesliste seiner Partei hatte und als Direktkandidat im Wahlkreis 52 ebenso chancenlos war wie die übrigen Direktkandidaten beider Wahlkreisen. (Olaf Weiss)

Helge Limburg (Grüne), Mandat über Landesliste

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