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Geld von der EU für Schulbauernhof Hardegsen und Berater für Landwirte

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Von: Axel Gödecke

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Die Lokale Aktionsgruppe der Leader-Region Harzweserland tagte in den Harz-Weser-Werken Northeim. Zugeschaltet waren Vertreter auch per Videokonferenz.
Die Lokale Aktionsgruppe der Leader-Region Harzweserland tagte in den Harz-Weser-Werken Northeim. Zugeschaltet waren Vertreter auch per Videokonferenz. © Aktionsgruppe Harzweserland / nh

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Harzweserland, die mit dem Landkreis Northeim identisch ist, hat zwei neue Projekte für 2023 beginnende neue Förderphase beschlossen.

Northeim - Zudem sind neue Institutionen als Mitglied in die Aktionsgruppe, in der rund 30 Institutionen und Interessenvertreter der Kommunen des Landkreises vertreten sind, aufgenommen worden. Das teilte der Landkreis mit.

Im Projekt mit dem Titel „Das Tatelier entwickeln – für eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft“ könne der Internationale Schulbauernhof Hardegsen mit den bewilligten Zuschüssen eine Machbarkeitsstudie erstellen. Die Studie soll prüfen, wie das Dachgeschoss des Bauernhofes als Schulungs- und Gestaltungsraum für nachhaltiges Handeln ausgebaut werden kann.

Zusätzlich stehen die Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen der nachhaltigen Entwicklung im Fokus. Eigentlich sollte das Projekt erst Mitte 2023 starten. Da aber noch Geld aus der alten Förderphase vorhanden sei, könne das Projekt noch in diesem Jahr berücksichtigt werden, heißt es vom Landkreis-Pressdienst.

Der Kreisbauernverband erhalte ab dem nächsten Jahr eine Förderung für eine Personalstelle mit dem Titel „Agrarberatung Klimaschutz“ über zwei Jahre. Die Stelle werde vorwiegend für Landwirte Beratungsangebote im Bereich der erneuerbaren Energie, der nachhaltigen Unternehmensführung und für die Anlage und Pflege von Gewässerrandstreifen anbieten. So würden schon bestehende Beratungsangebote beispielsweise des Naturparks Solling-Vogler oder der kommunalen Klimaschutzmanager ergänzt.

Drei Institutionen seien als neue Mitglieder in die Lokale Aktionsgruppe aufgenommen worden: die Südniedersachsen-Stiftung, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover und der Ortsverein Northeim des Naturschutzbunds (Nabu).

Sie könnten künftig Projektanträge mit beraten und abstimmen. „Wir freuen uns über das große Interesse der Institutionen an unserer Arbeit und begrüßen, dass sich auch überregionale Institutionen im Harzweserland einbringen“ sagte der LAG-Vorsitzende, Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrens.

Der nächste Stichtag zur Einreichung von Projektanträgen für das Leader-Programm sei der 16. Dezember 2022, heißt es vom Landkreis. Das bei der Kreisverwaltung angesiedelte Regionalmanagement biete auch Beratungen an.  goe

Mehr Infos zum Leader-Programm bei Julian David vom Planungsbüro Koris, Tel. 0511/59 09 74 30 oder bei Annette Muhs (Landkreis Northeim), Tel. 05551/70 87 37, E-Mail amuhs@landkreis-northeim.de (Axel Gödecke)

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