Gemeinde Kalefeld rechnet mit 60 Flüchtlingen

Flüchtlingskoordinatoren: Ute Wardelmann (links) und Helga Probst sind dabei. Foto: Niesen

Kalefeld. Kalefelds Bürgermeister Jens Meyer (SPD) rechnet damit, dass sich die Zahl der Flüchtlinge, die bis zum Jahreswechsel in die Gemeinde kommen werden, auf rund 60 mehr als verdoppeln wird.

Derzeit sind in der Gemeinde 27 untergebracht. Meyer: „Unser Ziel bleibt weiterhin die dezentrale Unterbringung.“

Um die Betreuung der Flüchtlinge zu strukturieren, hat die Gemeinde jetzt Koordinatoren mit bestimmten Aufgabengebieten berufen. Für Sachspenden sind Ute Wardelmann (Echte) und Helga Probst (Sebexen) zuständig. Ute Wardelmann, die hauptberuflich als Gemeindejugendpflegerin tätig ist, übernimmt zusätzlich den Bereich Kultur und Freizeit.

Dringend gesucht werden zurzeit Möbel zur Wohnungseinrichtung wie Tische, Stühle und Betten, aber keine gebrauchten Matratzen. Die seien aus hygienischen Gründen verboten. Außerdem sind Bettwäsche, Wolldecken, Handtücher und Lampen gefragt. Größere Gegenstände könnten auch abgeholt werden.

„Was wir nicht brauchen, ist Kleidung“, sagt Ute Wardelmann. Es gäbe genügend Kleiderkammern, wo der Bedarf gedeckt werden könne.

Die weiteren Koordinatoren sind Brigitte Hansen aus Düderode (Sprachkurs), Stefanie Wulkop aus Kalefeld (Alltag), Doris Lindemann aus Oldenrode (Kultur und Freizeit), Susanne Bruns aus Oldershausen (Sprachkurs sowie Kindergarten und Schule) und Sylvia Scholz-Kassigkeit aus Willershausen (Behörden und Gesundheit). Darüber hinaus steht Burkhard Hantke (Kalefeld) für den Notfall zur Verfügung. (zhp)

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