Jetzt wird endlich gebaut: Im Gewerbegebiet Südstadt tut sich was

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Grundsteinlegung: Die Firma Top-Strap baut in der Südstadt. Geschäftsführer Thomas Schiewe mauert die Dokumentenhülse ein. Polier Edgar Römermann (v. links), Bernd Sommer (KSN-Vorstand), Gerald Fricke (KSN), Bauleiter Carsten Rehkopf, Alexander Schiewe und Bauunternehmer Hermann-Josef Hupe schauen zu.

Northeim. Jahrelang lagen die Gewerbeflächen im Northeimer Industriegebiet-Süd entlang der Bundesstraße 3 brach. Doch jetzt wird endlich gebaut.

Die Kreis-Sparkasse Northeim, die das Gelände 28 Hektar große Gelände entlang der B3 vor Jahren gekauft hatte, hat nun drei große Grundstücke vermarktet. Erster Bauherr ist die Northeimer Firma Top-Strap. Heute war Grundsteinlegung für eine neue Produktionshalle.

Firmeninhaber und Geschäftsführer Thomas Schiewe investiert rund 1,3 Millionen Euro und baut sich einen komplett neuen Betrieb gleich neben dem Autohaus Hermann. Bislang produziert er mit weiteren 14 Mitarbeitern in gemieteten Räumen am Northeimer Rischenauweg. Doch die sind für sein Unternehmen, das zu den größten Produzenten von textilen Spannbändern für die Verpackungsindustrie gehört, längst zu klein geworden.

53 Meter lang 

„Da ich auf dem Immobilienmarkt keine fertige Halle fand, die für unsere Zwecke geeignet ist, reifte der Entschluss zum Neubau auf der grünen Wiese“, betonte der Northeimer Unternehmer beim Einmauern der Grundstein-Dokumente in die Fensterbrüstung des vor der Halle ebenfalls neu entstehenden Bürotraktes. Insgesamt misst die neue Halle, die Ende September bezogen werden soll, 53 Meter Länge und 37 Meter Breite. Laut Bauunternehmer Hermann-Josef Hupe von der Firma Meyer-Bau entstehen fast 1300 Kubikmeter Produktions- und Lagerflächen und ein Verwaltungstrakt mit 420 Kubikmetern umbautem Raum.

In die fünf Meter hohe Produktionsstätte sollen die hochmodernen Klebe- und Pressmaschinen, die die Polyester-Garne zu Spannbändern verleimen, Einzug halten. Dabei ist laut Firmenchef auch noch genügend Platz für eine Produktionsausweitung. Schiewe: „Wir wollen weiter expandieren und mittelfristig vielleicht auch noch um fünf Mitarbeiter aufstocken.“

Export weltweit 

Bislang macht der Spannband-Produzent einen Jahresumsatz von vier Millionen Euro. Kunden gibt es laut Schiewe nicht nur in ganz Europa, sondern weltweit. So werden ganze Container mit Spannbändern für Ballenpressen und die Verpackungsindustrie made in Northeim zum Beispiel auch nach China oder Australien exportiert.

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