Gezündelt: 25-jähriger Feuerwehrmann soll 30 Monate hinter Gitter

Bad Gandersheim. Wegen einer Serie von Brandstiftungen muss ein Feuerwehrmann aus Bad Gandersheim hinter Gitter. Das Gandersheimer Amtsgericht habe den 25-Jährigen für sechs Fälle vorsätzlicher Brandlegung zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Der Angeklagte habe die Vorwürfe gestanden.

Der Angehörige einer Freiwilligen Feuerwehr hatte wiederholt kleinere Scheunen oder Lagerstätten für Heu und Stroh im Raum Bad Gandersheim in Brand gesetzt. Zuletzt hatte der Mann Mitte September vergangenen Jahres in der Feldmark bei Ackenhausen ein Strohlager angezündet. Allein dabei war Sachschaden von rund 20 000 Euro entstanden. Menschen oder Tiere waren bei den Bränden nicht zu Schaden gekommen.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Brandstifter drei Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf eine Bewährungsstrafe plädiert. Sie hat Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Polizei im benachbarten Landkreis Goslar einen jungen Feuerwehrmann als Serienbrandstifter gefasst. Der 17-Jährige hatte im Raum Bad Harzburg in 13 Fällen Papiertonnen angezündet. Drei Brände griffen auf angrenzende Gebäude über. Bei den Löscharbeiten war der Brandstifter jeweils selbst im Einsatz. (lni)

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