Islamische Ahmadiyya-Gemeinde pflanzt Baum

Ein Ginkgo für den Frieden

Baum steht: Die islamische Ahmadiyya-Gemeinde Northeim pflanzte auf dem Alten Friedhof einen Ginkgo. Im Bild am Baum von links Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, Vorsitzender Aijaz Ahmed, Nasir Gondal und Mohammad Nawaz. Foto: Gödecke

Northeim. Er soll ein Zeichen des Friedens und der Freundschaft sein, der Ginkgobaum, den Mitglieder der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde Northeim am Montagnachmittag auf dem Alten Friedhof an der Northeimer Stadtmauer gemeinsam mit Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser pflanzten.

Der Baum stehe im Islam als Symbol für das Paradies, für Harmonie und Friedfertigkeit. In Northeim sei er auch Zeichen der Wertschätzung der Gemeinde gegenüber der Stadt Northeim, in der viele Mitglieder eine neue Heimat gefunden hätten, sagte der aus Kassel angereiste Imam, Sefeer Nasir.

Er überreichte Bürgermeister Tannhäuser vor einem sich anschließenden stillen Gebet zudem eine Plexiglas-Plakette mit der Aufschrift „Liebe für alle, Hass für keinen“, zugleich das Motto der islamischen Reformgemeinde, die in Deutschland etwa 36 000 Mitglieder zählt.

Die Ahmadiyya-Ortsgemeinde Northeim gibt es seit etwa einem Jahr. Ihr gehören derzeit rund 40 Mitglieder an, überwiegend pakistanischen Ursprungs. Ihre Moschee befindet sich im Kellerraum eines Hauses an der Borsigstraße 29, in dem auch der Vorsitzende der Gemeinde, Aijaz Ahmed, wohnt.

Neben Bürgermeister Tannhäuser wohnten auch einige Northeimer Ratsmitglieder der Zeremonie in der Parkanlage an der Stadtmauer bei, der sich ein gemütliches Beisammensein mit pakistanischen Spezialitäten anschloss. (goe)

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