Grascha: Grüne sind in Sachen Erdverkabelung auf Tauchstation

Einbeck. Der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha aus Einbeck möchte von der niedersächsichen Landesregierung wissen, wie es mit der Stromtrasse zwischen Wahle und Mecklar weitergeht. Gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen Dr. Gero Hocker und Dr. Stefan Birkner hat er hierzu eine kleine Anfrage gestellt.

Den Grünen wirft Grascha vor, bei diesem Thema seit dem Regierungswechsel „vollständig auf Tauchstation“ gegangen zu sein. Vor allem der heutige Landwirtschaftsminister Christian Meyer habe immer wieder die Erdverkabelung gefordert und eine Nichtberücksichtigung dieser Forderung als Einknicken vor der Hochspannungslobby bezeichnet, schreibt Grascha in einer Pressemitteilung.

„Werden diesen Worten nun Taten folgen?“, fragt Grascha und kritisiert, das der grüne Umweltminister Stefan Wenzel nun den Verzicht auf die vollständige Erdverkabelung mit der fehlenden Wirtschaftlichkeit begründet habe. „Das ist das Gegenteil von dem, was die Grünen im Wahlkampf auch hier vor Ort immer den betroffenen Menschen erzählt haben“, so Grascha.

Die Landesregierung müsse nun schnell handeln und sich auf Grundlage des zwischen Union und SPD auf Bundesebene geschlossenen Koalitionsvertrags zügig um eine Pilottrasse in Gleichstromtechnik bewerben. (nik)

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