Brand in Northeimer Klinik: Feuer flackerte auf

Northeim. Einsatz bis zum Morgen: Das Feuer im evakuierten Anbau des Northeimer Albert-Schweitzer-Krankenhauses ist am Sonntagabend gegen 19 Uhr erneut aufgeflackert. Die Helios-Klinik wurde daher in der Nacht zu Montag komplett geräumt.

Um das Feuer endgültig löschen zu können, war in der Nacht das Flachdach des Krankenhauses geöffnet worden. Dabei kam es zu starker Rauchgasentwicklung.

Die 106 Patienten der Klinik wurden mit Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser - unter anderem Hildesheim, Goslar, Göttingen, Einbeck und Bad Gandersheim - verlegt. Die Aktion dauerte fast die ganze Nacht.

Die Verlegung war nach Angaben der Krankenhausleitung eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Feuerwehr bekämpfte die Schwelbrände noch einmal mit Löschschaum. Die Löscharbeiten zogen sich bis zum frühen Morgen hin. Nach Polizeiangaben wurde erst um 6.45 Uhr „Feuer aus“ gemeldet.

Brand in Northeimer Klinik: Die Evakuierung und Nachlöscharbeiten

Brand
 © Gödecke/HNA
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Brand in Northeimer Klinik
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Brand in Northeimer Klinik
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Artikel aktualisiert am 20.8. um 8.15 Uhr

Die Anwohner in einem Umkreis von 500 Metern um das Hospital wurden per Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, die Fenster und Türen wegen eventueller giftiger Gase geschlossen zu halten. Viele Feuerwehren hatten in den Nachmittagsstunden bereits die Brandstelle verlassen, weil das Feuer unter Kontrolle schien. Es war auch versucht worden, den Brand im Anbau durch Schaum zu ersticken, was offenbar nicht vollends gelang.

Der Großbrand hatte am Sonntag mehr als 420 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei in Atem gehalten.

Großbrand im Northeimer Krankenhaus

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Großbrand im Northeimer Krankenhaus © Moenkemeyer/Weiss/Schlegel
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Großbrand
Foto von HNA-Leserin Christa Jacke, aufgenommen aus der Sicht vom Forsthausweg. © 
Großbrand
Foto von HNA-Leserin Christa Jacke, aufgenommen aus der Sicht vom Forsthausweg. © 

Zwei Mitarbeiter der Klinik erlitten Verletzungen und kamen in umliegende Krankenhäuser. 15 Mitarbeiter wurden über Dreh- und Steckleitern aus dem Gebäude gerettet. Der Schaden konnte auch am Montagmorgen noch nicht beziffert werden, wird aber auf mindestens eine Million Euro geschätzt. Die Brandursache steht noch nicht fest.

Kurz nach 6 Uhr war auf einer seit rund einem Jahr ungenutzten Station das Feuer aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen. Sofort wurde die Lüftungsanlage des Gebäudes abgeschaltet, um das Eindringen der giftigen Rauchgase in andere Teile des Hauses zu verhindern.

Eine Notfalloperation, die beim Ausbrechen des Feuers bereits lief, konnte laut Klinikleitung problemlos fortgeführt werden. Mit vier Rettungshubschraubern und vier Rettungswagen wurden zehn Patienten der Intensivstation, die sich unter der brennenden Station befindet, in Kliniken in den Landkreisen Göttingen und Hildesheim transportiert. Die anderen Patienten wurden zur Sicherheit in den Keller des Krankenhauses gebracht und dort von Klinikmitarbeitern, Seelsorgern und Rettungskräften betreut.

Die Patienten, die sich am Sonntag in der Klinik befanden, blieben laut Klinikleitung unverletzt. Schon während der Löscharbeiten nahm die Umweltfeuerwehr des Landkreises regelmäßig Gefahrstoffmessungen vor. Anwohner, vor allem des Wieters, wurden per Rundfunkdurchsagen aufgefordert, wegen des immer wieder aufsteigenden Qualms Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Noch Stunden nach Ausbruch des Feuers und massivem Löscheinsatz der Feuerwehren, unter anderem von drei Drehleitern, flackerten immer wieder Flammen in dem Gebäude, für das Einsturzgefahr besteht, auf. (kat)

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