Grundsteinlegung: Ärztehaus kann noch wachsen

Entwurf: So soll das Gesundheitszentrum aussehen (Blick von der B3). Der Anbau links entsteht zunächst als Flachbau, der bei Bedarf aufgestockt werden kann.

Northeim. Funf Millionen Euro kostet der Rohbau des Ärztehauses am Sultmer, das in einem Jahr in Betrieb gehen soll.

Der Bau des Ärztehauses in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Helios-Krankenhauses schreitet voran. Der Northeimer Apotheker Wolfram Schmidt, dessen Familie inzwischen nach seinen Worten rund drei Viertel der Anteile der Bauherren-Gesellschaft hält, sagte am Rande der Grundsteinlegung am Dienstag, dass es in einem Jahr in Betrieb gehen soll.

Auf dem 7500 Qudratmeter großen Grundstück entsteht ein vierstöckiges Gebäude (drei Etagen plus Penthaus) sowie ein einstöckiger Anbau, der bei Bedarf aufgestockt werden kann. Fünf Arztpraxen sowie ein Café und eine Apotheke sollen in dem Haus untergebracht werden, das den Namen Albert-Schweitzer-Gesundheitsforum tragen wird Das Haupthaus hat 2250 Quadratmeter Nutzfläche, Anbau und Verbindungsbau zusammen 380 Quadratmeter. Der Rohbau soll nach Schmidts Worten fünf Millionen Euro kosten.

Er betonte, das Ärztehaus werde Patienten aus der weiteren Umgebung nach Northeim ziehen. Es sei ein Leuchtturm, von dem die gesamte Stadt profitieren. werde.

Bei der Grundsteinlegung erinnerte Schmidt an die fünfjährige Planungszeit für den Neubau. Zuletzt hatte es Probleme bei der Frage des Lärmschutzes gegeben.

Er hoffe, dass künftige Bauherren in Northeim kein so schleppendes Verfahren erleben müssen, wie er und seine Investitionspartner. Mit dem Hinweis, dass die Unstimmigkeiten nach einem Gespräch mit Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser ausgeräumt seien, hielt er die Kritik an Rat und Verwaltung aber kurz.

Der lange Vorlauf ist nach Schmidts Worten der Grund, wieso die Mediziner Dr. Gerhard Lübbert und Dr. Bernhard Schmidt-Salue als Investoren aus dem Projekt ausgestiegen sind. Sie werden aber, so betonte Schmidt, als Mieter in das neue Ärztehaus einziehen. Einzig neben der Familie Schmidt verbleibender Investor ist Dr. Wolf-Henning Dörner.

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