Drohung kam per E-Mail

Amoklauf in Hamelner Schule angedroht: Einsatz ergebnislos beendet

Hameln. Nach einem anonymen Hinweis auf einen Amoklauf in einer Berufsschule Schule in Hameln verlief die Durchsuchung der Schule durch Polizeikräfte und Sprengstoffsuchhunde ergebnislos.

Das teilte die Polizei Hameln-Pyrmont am frühen Nachmittag mit. Gegen 13.30 Uhr wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen. Am Morgen war die Androhung des Amoklaufs per E-Mail im Sekretariat der Eugen-Reintjes-Schule Schule eingegangen, woraufhin sofort die Polizei informiert worden war. Um was es konkret in der Drohung ging, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. "Wir haben uns bei der Durchsuchung des Gebäudes auf Waffen und Sprengstoff konzentriert", sagte ein Sprecher.

Zuletzt aktualisiert um 15.05 Uhr.

Im Vordergrund des Einsatzes habe zunächst die Evakuierung der Schule gestanden. "Die Räumung verlief schnell und ohne Zwischenfälle ab", hieß es am Nachmittag in einer Stellungnahme. Die 1700 Schüler und Schülerinnen wurden zuerst in einer benachbarten Sporthalle untergebracht, von wo ihre Abreise organisiert wurde, teilte die Polizei weiter mit.

Die Polizei Hameln hat jetzt Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Sollte der Täter ermittelt werden, so ein Polizeisprecher, müsse er damit rechnen, dass er die Kosten des Einsatzes bezahlen muss. Wie hoch die Kosten sind, stehe aber noch nicht fest. Vor einem Jahr hatte es innerhalb weniger Tage gleich zwei Amokdrohungen gegen Schulen in Hameln gegeben, darunter auch die jetzt erneut betroffene Berufsschule. In beiden Fällen hatten die Ermittler nichts Verdächtiges gefunden.

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