Hammenstedt wartet noch immer auf den Jugendraum

Hammenstedt. Weil der Northeimer Bürgermeister die seit drei Monaten vorliegende Nutzungsordnung für den Hammenstedter Jugendraum noch nicht unterschrieben hat, ist im Ort weiter Warten angesagt.

Mit der geplanten Wiedereröffnung des örtlichen Jugendraums haben sich die Mitglieder des Ortsrates Hammenstedt in ihrer jüngsten öffentlichen Sitzung beschäftigt. Die hätte eigentlich schon Anfang Oktober stattfinden sollen, sagt Ortsbürgermeister Rainer Mosch und berichtet, dass der Ortsrat hierzu bemängelt habe, dass die beschlossene Haus- und Benutzungsordnung für den Jugendraum innerhalb von drei Monaten nicht vom Bürgermeister unterschrieben worden ist.

Als weitere Gründe für den Aufschub nennt Mosch ausstehende Renovierungsarbeiten, die von den Jugendlichen erledigt werden sollen, sowie noch fehlendes Mobiliar. Für die bisher schon beschafften Ausstattungsgegenstände bewilligte der Ortsrat gegen die Stimmen der SPD-Fraktion 290 Euro nachträglich. Die Sozialdemokraten begründeten ihre Ablehnung damit, dass dadurch der in der Ortsratssitzung vom 10. Juli bewilligte zusätzliche Betrag von 2000 Euro überschritten worden und der ursprüngliche Betrag von 3500 Euro für Renovierung und Ausstattung nicht eingehalten worden sei.

Einstimmig votierte das Gremium hingegen für die Anbringung von Ketten als Begrenzung des Freizeitgeländes „In der Beber“ und die Renovierung der Außentoilette für den Jugendraum. Die Arbeiten hierfür sollen im Januar beginnen.

Auch die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf nutzt die Sonne“ wurde einstimmig beschlossen. Die SPD-Fraktion bemängelte in diesem Zusammenhang, dass die Stadtverwaltung noch nicht auf den vom Ortsrat beschlossenen Antrag auf Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Gebäude am Pfarrweg 3 reagiert hat.

Ein Antrag des Kindergartenfördervereins auf Zuschuss für ein Außenspielgerät in Höhe von 1000 Euro fand ebenfalls die Zustimmung des Ortsrates. Der sprach sich noch einmal für den Verbleib der Einrichtung in städtischer Trägerschaft aus.

Darüber hinaus beschloss der Ortsrat den Rückbau mehrerer Blumenbeete in Rasenflächen, um den Pflegeaufwand dafür zu reduzieren. Außerdem nahm das Gremium zur Kenntnis, dass zwei Familien die Pflege von öffentlichen Grünflächen vor ihren Häusern aus Altersgründen sowie aufgrund der Tatsache, dass diese Flächen wiederholt von Hundehaltern als „Hundeklo“ missbraucht wurden, aufgegeben haben.

Außerdem teilte der Ortsbürgermeister mit, dass der örtliche Vereinsinformationskasten demnächst am Feuerwehrhaus aufgestellt werden kann. (nik)

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