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150 Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrand bei Espol

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Von: Olaf Weiss

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Die Feuerwehren hatten den Waldbrand nach einer Stunde unter Kontrolle.
Die Feuerwehren hatten den Waldbrand nach einer Stunde unter Kontrolle. © Roland Schrader

Durch einen Brand sind am Montagabend bei Espol 2500 Quadratmeter Aufforstungsfläche zerstört worden. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bodenfelde, Schönhagen, Hardegsen, Moringen, Northeim und Uslar konnten die Flammen löschen und ein Ausbreiten des Brandes verhindern.

Espol – Etwa eine Stunde nach der gegen 18 Uhr eingegangenen Brandmeldung war das Feuer nach Mitteilung der Kreisfeuerwehr mittels Strahlrohren und Löschrucksäcken soweit unter Kontrolle, dass es sich nicht weiter ausbreiten konnte. Für die Brandbekämpfung hatten die Feuerwehren einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet und eine Wasserförderung über eine lange Wegstrecke aufgebaut.

Neben den Wehren war laut Kreisfeuerwehr auch Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Polizei und der Waldbrandbeauftragte vor Ort. Rund 150 Personen seien im Einsatz gewesen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.  

Rund 250 junge Lärchen, die dort den einstigen Fichtenbestand ersetzen sollten sind nach den Worten von Michael Rudolph, Sprecher der niedersächsischen Landesforsten, verbrannt. Die Fläche gehört zur Revierförsterei Fredelsloh des Forstamtes Dassel.

Den Schaden gibt Rudolph mit rund 2500 Euro an. Dieser könne aber noch steigen. Denn noch sei offen, ob die dort noch vereinzelt vorhandenen Altbäume durch das Bodenfeuer geschädigt worden sein.

Sie sind zwar nach Rudolphs Worten nicht in Brand geraten, doch könnte ihr Wurzelwerk durch die Hitze geschädigt worden sein, sodass sie absterben oder aber so geschwächt sind, dass sie einem Borkenkäferbefall nichts entgegenzusetzen haben. (ows)

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