Michaela Schneider aus Üssinghausen reitet mit

Westernreiten: Mit Aprilscherz zur deutschen Meisterschaft

Üssinghausen. Wenn im September im bayerischen Kreuth die deutschen Meisterschaften im Westernreiten stattfinden, wird Michaela Schneider aus Üssinghausen dabei sein.

Zusammen mit ihrem 15-jährigen Wallach „Wee Lenas April Joke“ wird sie an den Start gehen.

Die Freude über die Qualifikation war groß bei der Polizeibeamten, die im Westernreiten einen Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit sieht, denn das war so gar nicht geplant.

„Im Mai habe ich zwar an einem Qualifikationsturnier in Nienburg teilgenommen,“, sagt sie, „aber dabei stand für mich eigentlich nur im Vordergrund, dass die Saison endlich wieder losging und ich die Mädels aus der Westernreiterszene wieder treffen konnte.“

Im Nachhinein sei diese Herangehensweise an das Turnier wohl das Geheimnis des Erfolges gewesen, vermutet Schneider. Weil sie gar nicht vor gehabte habe, sich zu qualifizieren, sei sie ganz locker und völlig entspannt in den Wettkampf gegangen. Und den Rest habe dann ihr Pferd erledigt.

Rampensau 

Beim Training: Michaela Schneider (links auf „Wee Lenas April Joke“) bereitet sich in der neuen Reithalle in Thüdinghausen auf die deutsche Meisterschaft im Westernreiten vor. Mit dabei ist Antonia Bense (auf „Professor Jaro“), die erst kürzlich als beste deutsche Westernreiterin in der Leistungsklasse 5B gekürt worden ist. Sie hat das Westernreiten von Michaela Schneider gelernt hat.

„April Joke ist eine absolute Rampensau“, lacht Schneider. „Wenn er bei einem Turnier ist, will er angeben und zeigen, was er kann.“ Ansonsten sei ihr Wallach, der am 1. April 2001 geboren wurde und seit 2010 zusammen mit vier weiteren Pferden und vielen anderen Tieren auf dem Hof in Üssinghausen lebt, ganz und gar nicht ehrgeizig und diszipliniert. Ganz im Gegenteil. „Bei ihm liegen Genie und Wahnsinn eng bei einander, und wenn er Wettkampfluft schnuppert, läuft er zu Höchstform auf.“

Insofern passe sein Name recht gut, findet Schneider, denn der bedeute ja schließlich „Aprilscherz“.

Rubriklistenbild: © Mönkemeyer

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