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Arbeiten an der Hardegser Burg gehen weiter

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Von: Niko Mönkemeyer

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Blick auf die Großbaustelle auf der Hardegser Burg
Sanierungsarbeiten: Während am Muthaus schon seit Längerem gearbeitet wird, scheint sich im Bereich des Felskopfs (rechts im Bild) nichts zu tun. Hinter den Kulissen laufen aber bereits die Planungen für die Instandsetzung der baufälligen Außenmauern. © Roland Schrader

Sanierung des Felskopfs auf der Burg Hardegsen wird vorbereitet

Hardegsen – Während auf der Großbaustelle am Muthaus der Burg Hardeg die Sanierung der Fassaden voranschreitet, laufen die Planungen und Vorbereitungen für die nächsten Bauabschnitte des ehrgeizigen Sanierungsprojekts hinter den Kulissen weiter – insbesondere für die Instandsetzung der baufälligen Mauern im Bereich des Felskopfs.

Das geht aus einem Bericht über den aktuellen Stand der Arbeiten hervor, den Dirk Puche von der Planungsgruppe Puche aus Northeim in der jüngsten Sitzung des Hardegser Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt vorgestellt hat.

Puche machte deutlich, dass dieses Sanierungsprojekt angesichts seines großen Umfangs die Stadt Hardegsen noch lange beschäftigen werde und erläuterte für jedes einzelne der insgesamt elf Gebäude den aktuellen Stand der Arbeiten.

Laut Puche laufen beim Muthaus nach der bereits abgeschlossenen, knapp eine Million Euro teuren Sanierung des Dachs und einer Fassade im jetzt begonnenen zweiten Bauabschnitt die Sanierungsarbeiten für die restlichen Fassaden. Im geplanten dritten Bauabschnitt soll dann die Barrierefreiheit für das Gebäude geschaffen werden, ehe mittelfristig ein endgültiges Nutzungskonzept erstellt werden kann.

Für die notwendige Sanierung der Giebelwand der sogenannten Rüstkammer sind die bauhistorische Untersuchung und die Dokumentation der vorliegenden Schäden bereits abgeschlossen. Das gilt auch für den derzeit aus Sicherheitsgründen gesperrten Felskopf der „Alten Burg“, aus der sich bereits Teile der Außenmauern gelockert hatten (wir berichteten). Hier sollen, sobald entsprechende Zuschüsse fließen, je nach Dringlichkeit in drei verschiedenen Bauabschnitten die Mauern saniert werden.

Auch bei der Brennerei ist nach den Worten Puches die Untersuchung der bestehenden Bausubstanz bereits abgeschlossen, sodass demnächst auch für diesen Teil der Burg ein Sanierungskonzept erstellt werden kann.

Weitere Maßnahmen, die in näherer Zukunft in Angriff genommen werden sollen, sind die Sanierungsarbeiten an der Eingangstreppe am Pächterwohnhaus, an der Südfassade der Reithalle und an der Ostfassade des Schweinestalls.

Für den Pferdestall stehen demnächst der Sturz an der Eingangstür, die Innendecke und der Holzfußboden sowie die östliche Giebelwand auf der Liste, und für das Hagenhaus die Projektvorbereitung mit Untersuchung der Bausubstanz.

Mittelfristig sollen die Stützpfeiler sowie zunächst die Ost- und Südfassade des Kuhstalls saniert werden. Langfristig sollen dann die restlichen Fassaden sowie die Fassade der Burgschänke folgen.

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