33 Paten ermöglichen Anpflanzung

Baumpfad bei Hardegsen stellt Bäume des Jahres vor

Einweihung: Forstamtsleiter Michael Degenhardt (vorne, von links) war dabei, als der Pfad „Baum des Jahres“ am Waldrand bei Hardegsen eingeweiht wurde. Brunhilde Friedebold erhielt für den Verschönerungs- und Heimatverein, der einer von 33 Paten war, die Urkunde von Bauamtsleiterin Karin Stutz.
+
Einweihung: Forstamtsleiter Michael Degenhardt (vorne, von links) war dabei, als der Pfad „Baum des Jahres“ am Waldrand bei Hardegsen eingeweiht wurde. Brunhilde Friedebold erhielt für den Verschönerungs- und Heimatverein, der einer von 33 Paten war, die Urkunde von Bauamtsleiterin Karin Stutz.

Artenvielfalt im Wald ist das Motto eines neuen Baumpfades in Hardegsen

Hardegsen – 33 verschiedene Baumarten wurden von der „Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung“ seit 1989 zum jeweiligen Baum des Jahres auserkoren. Diese Bäume sind jetzt Teil eines Baumpfades bei Hardegsen, der im Zuge der Wiederaufforstung des Stadtwaldes dank 33 Paten angelegt wurde.

Von der Stileiche, dem Baum des Jahres 1989, bis zur Stechpalme (2021) stehen die Bäume bergauf mit genügend Abstand in chronologischer Reihenfolge. Auf einer Tafel ist der jeweilige Baum lehrreich beschrieben.

Das Anlegen des Baumpfads war laut Angabe der Stadt Hardegsen nur möglich, weil sich 33 Einwohner oder Vereine das Anliegen mit einer Spende von jeweils 250 Euro zu unterstützen. Der Baumpfad befindet sich am Oberen Schönebergsweg, am westlichen Stadtrand von Hardegsen.

Hardegsens Bürgermeister Lars Gunnar Gärner dankte den Spendern für ihr Engagement und enthüllte das Schild mit der Aufschrift „Pfad Baum des Jahres“, das der Bauhof angefertigt und aufgestellt hatte. Das Aufforsten wurde nötig, weil Stürme und der Borkenkäfer dem Wald derart zugesetzt hatten, dass große Flächen Fichten in den vergangenen dreieinhalb Jahren zum Opfer fielen, sagte Hardegsens Stadtförster Matthias Eckhardt.

„Wie können die Bürger beim Aufforsten eingebunden werden“, fragte er sich zusammen mit Michael Degenhardt, Leiter des Forstamtes Südniedersachsen (Hildesheim), dem damaligen Bürgermeister Michael Kaiser und Bauamtsleiterin Karin Stutz. Statt Bürgerpflanzungen entstand die Idee, einen Pfad mit den Bäumen des Jahres anzulegen. „Wir wollten die Bevölkerung mitnehmen und auf unsere Artenvielfalt hinweisen“, sagte Karin Stutz. Der erste Baum, die Stileiche, hatte gleich der alte Stadtrat gespendet, sagte Karin Stutz. An Vereinen beteiligten sich die Jagdgenossenschaft und der Verschönerungs- und Heimatverein. Alle Spender erhielten eine Urkunde.  (Roland Schrader)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.