Rot-gelber Granit für die Ortsmitte

Lindenplatz in Hardegsen wird für 350 000 Euro umgestaltet

Eine Menschengruppe steht bei einer Baustelle, auf der ein Bagger am arbeiten ist
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Jetzt geht es los: Vertreter der Stadt Hardegsen, Bauunternehmen und Planer waren beim Start der Bauarbeiten am Lindenplatz und Vor dem Tore dabei.

Seit dieser Woche arbeitet das beauftragte Holzmindener Bauunternehmen „Gokawe“ an der Umgestaltung des Lindenplatzes und des angrenzenden Bereichs der Straße Vor dem Tore.

Hardegsen – Bis November sollen die Arbeiten beendet sein. „Dann wird der Platz ein Schmuckstück sein“, prophezeite Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser. Nachdem die Stadt ein Teil des Parkplatzes zur Stra��enumgestaltung erwerben konnte, begann das Kasseler Büro „Schöne Aussicht“ mit der Planung.

Der mit den Ratsfraktionen und Anliegern erörterte und bereits der Öffentlichkeit vorgestellte Plan sehe vor, dass der Fahrbahnrand im Kurveninnenbereich zur Erleichterung des Begegnungsverkehrs abgesenkt werde. Der Gehweg am Fahrbahnrand der dem Lindenplatz gegenüberliegenden Seite werde verlegt. Der Lindenplatz soll mit Granit in den Farben des Solling-Bundsandsteins (gelb-rot) gepflastert und mit Sitzmöbeln versehen werden.

Arbeiten sollen 350 000 Euro kosten

Fahrradabstellplätze und Spielmöglichkeiten für Kleinkinder sollen dort ebenso entstehen wie breite Treppe. Der historische Eselbrunnen und die alten Straßenlaternen werden erhalten und saniert. Die Linden sollen ebenfalls möglichst erhalten bleiben. Für drei Rotahorne auf der gegenüberliegenden Seite sollen drei Henry´s Linden als Ersatz gepflanzt werden.

Dank eines guten Angebots des Bauunternehmens werden die Arbeiten inklusive Ingenieurhonorar nur 350 000 Euro statt 450 000 Euro kosten, so der Bürgermeister.

Die Umgestaltung und der Mehrgenerationenplatz am Büh sind die letzten Projekte der Städtebauförderung, sodass Bund und Land je ein Drittel der Kosten (117 000 Euro) übernehmen. Die Karl-und-Wally-Tänzer-Stiftung will sich an einer Stele beteiligen, die an das alte Stadttor erinnert.

Während der Sommerferien ist der Bereich Vor dem Tore vollgesperrt. Danach soll der Verkehr per Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt werden.

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