Bis auf einen wurden alle Spielplätze saniert

Hardegsen: Ein neuer Treffpunkt für Entdecker

Der Mehrgenerationenplatz am Büh in Hardegsen ist freigegeben: Förderer, Unterstützer und Ratsmitglieder freuten sich bei der Eröffnung über den neuen Treffpunkt.
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Der Mehrgenerationenplatz am Büh in Hardegsen ist freigegeben: Förderer, Unterstützer und Ratsmitglieder freuten sich bei der Eröffnung über den neuen Treffpunkt.

Mit der Einweihung des Mehrgenerationenplatzes „Am Büh“ ist die Sanierung der Hardegser Spielplätze bis auf einen beendet.

Hardegsen - Die Plätze waren aus Sicherheitsgründen geschlossen worden (HNA berichtete). Der Umbau des größten und ältesten Spielplatzes der Stadt zu einem Platz für alle Generationen kostete 175 000 Euro. Dank Förderung und Spenden musste die Stadt nur rund 53 000 Euro zahlen.

Aus der Städtebauförderung des Bundes und Landes kamen laut Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser 106 000 Euro. Unterstützer waren außerdem die Landkreis-Jugendstiftung (5000 Euro), die Familie Olaf und Karin Düvel (2500 Euro), der Hardegser Sportverein (2322 Euro), die St.-Mauritius-Stiftung, die Kleiderstube „Galant aus 2. Hand“ (beide je 1000 Euro) sowie weitere private Spenden (zusammen 3500 Euro). Radio FFN und die Sparda-Bank spendeten ein Spielgerät für 13 400 Euro.

„Der Platz ist ein Platz zum Entdecken und bietet unterschiedliche Möglichkeiten, die motorischen Fähigkeiten zu trainieren“, so Kaiser. Entstanden ist eine Berg- und Tallandschaft, wobei der bis zu 500 Jahre alte Baumbestand erhalten blieb und jetzt Schatten spendet. „Ich freue mich, dass es in wenigen Jahren gelungen ist, alle öffentlichen Kinderspielplätze zu sanieren“, sagte der Bürgermeister.

Grundlage dafür sei ein Spielplatzentwicklungskonzept des Rates mit Beteiligung und Unterstützung der Ortsräte, vieler Vereine, Initiativen, Großeltern und Eltern gewesen, so Kaiser weiter.

Lediglich der Bau des Mehrgenerationenplatzes in der Ortschaft Lutterhausen stehe noch aus, der mit Kosten von 140 000 Euro veranschlagt ist. Für die Instandsetzungen, Unterhaltungsmaßnahmen und die Beschaffung neuer Spielgeräte auf allen anderen Spielplätzen wurden rund 180 000 Euro ausgegeben.

So wurden laut Bürgermeister Kaiser in den vergangenen drei Jahren rund 500 000 Euro in die Spielplätze investiert. Hinzu kommen unter anderem unzählige Arbeitsstunden ehrenamtlicher Helfer. (zsv)

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