Eine Treppe voller Stolperfallen

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Stolperfalle: Anwohner Thomas Münchberg zeigt eine der Stellen, wo sich die Waschbetonplatten der Treppe an der Alten Uslarer Straße gesetzt haben.

Hardegsen. Die Treppe, die zwischen den Hausnummern 8 und 10 auf die Alte Uslarer Straße in Hardegsen mündet, ist gefährlich. Diese Ansicht vertritt Anwohner Thomas Münchberg.

„Ich habe Angst um meine Mutter“, sagt er. Er befürchtet, die 79-Jährige könnte auf den Stufen stolpern und stürzen. Auf die Setzungen der aus den 1980er-Jahren stammenden Waschbetonplatten hat Münchberg die Stadt schon vor Monaten mehrfach hingewiesen. Nach der Ankündigung aus dem Rathaus im März, sich um die Instandsetzung zu kümmern, passierte jedoch nichts.

Das bestätigt auch Bürgermeister Michael Kaiser. Der Vorgang sei offenbar infolge von personellen Wechseln im Bauamt liegen geblieben, bedauert er.

Nun soll die Treppenanlage bald repariert werden, kündigte er an. Die Stolperfallen werden beseitigt und ein Geländer soll errichtet werden -in jedem Fall noch vor dem Winter. Weil auf den Stufen Wasser stehen bleibt, könnten sonst bei Frost Eisflächen entstehen, befürchtet auch Münchberg.

Eine Erneuerung von Grund auf ist nach Kaisers Worten aus Kostengründen nicht möglich. Im Frühjahr sei eine ähnliche Treppenanlage erneuert worden. Das habe 40 000 Euro gekostet. Angesichts begrenzter Mittel für Baumaßnahmen und einem erheblichen Sanierungsstau an der Hardegser Grundschule müsse auch in Zukunft genau abgewogen werden, was realisiert werden kann.

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